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In Angermünde geraten zwei Jugendgruppen aneinander / Showdown nach längerem Streit

Angermünde - Am Dienstagnachmittag dieser Woche haben sich vor dem Angermünder Bahnhof Angehörige zweier Jugendgruppen gewalttätige Auseinandersetzungen geliefert.
 

Quelle: gegenrede.info

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11.03.2010

Kategorien:
Uckermark
Antisemitismus
Rassismus

Als die von mehreren Bürgern informierte Polizei eintraf, waren die Gewalttätigkeiten bereits beendet.

Neben Fäusten und Springerstiefeln kamen nach Angaben der Pressestelle der Polizei des Schutzbereiches Uckermark auch Reizgas, Flaschen als Wurfgeschosse und ein Teleskopschlagstock aus Metall zum Einsatz. Insgesamt waren etwa 20 Personen in die Streitereien einbezogen. Darunter auch zahlreiche junge Männer, die den Freien Nationalisten Uckermark (FNUM) zuzurechnen sind.

Unausgesprochen schlagfertig

Zur Klärung von Problemen hatten sich Norman G. aus Parstein und Tim H. aus Schwedt zur Hauptverkehrszeit am Angermünder Bahnhof verabredet. Beide hatten zur Sicherheit zahlreichen Kameraden und Kumpels mitgebracht. Tim H. soll dann nach Augenzeugenberichten, ohne ein Wort zu verlieren, auf Norman G. losgegangen sein und ihm einen Faustschlag verpasst haben. Daraufhin soll er von mehreren FNUMlern niedergerungen und mit Fäusten, Fußtritten und Reizgas traktiert worden sein.

Nach Angaben der Polizei wurden die Gruppen durch beteiligte und unbeteiligte Personen getrennt. Es gab mindesten vier Verletzte, von denen zwei zur weiteren ärztlichen Behandlung ins Krankenhaus nach Schwedt gebracht wurden.

Von Seiten der FNUM wurde gegenüber gegenrede.info betont, dass dieser Streit keinen politischen Hintergrund gehabt hätte und dass man sich eigentlich nur zu einer Aussprache treffen wollte. Diese Eskalation sei nie beabsichtigt gewesen. Bei einem ersten Termin, der für den frühen Morgen am Angermünder Bahnhof verabredet worden war, habe man sich verfehlt.

Vorgeschichte

Vor etwas vier Wochen soll Norman G. die Freundin von Tim H. am Bahnhof als Kanakin beschimpft haben, vermutlich weil sie mit Freundinnen russisch sprach. Daraufhin soll sich die Schülerin auf deutsch verbal aggressiv gewehrt haben. Bei weiterem Aufeinandertreffen am Bahnhof soll die junge Frau Norman G. massiv beschimpft und beleidigt haben. Norman G., auch kein Kind von Traurigkeit, hat da wohl heftig dagegen gehalten. Die Situation schaukelte sich hoch, bis zu diesem Treffen am Dienstag, das dann in Gewalt endete.

 
 
 

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