15. Oktober 2003 · Quelle: Antifa Erkner

NPD suchte vergeblich nach Abnehmern für Wahlpropaganda

Heute fand in Erkn­er von 10 bis 12 Uhr in der Friedrich­straße ein Wahlkampf­s­tand der NPD statt.
Etwa zehn Nazis standen sich zwei Stun­den lang die Beine in den Bauch und sucht­en verzweifelt nach Abnehmern für ihre Wahl­pro­pa­gan­da. Jörg Häh­nel quälte seine Gitarre und die Ohren der (zwangsweise) Zuhören­den, da er aber ohne
Mikrophon sang, kon­nte die Lieder des “Nationalen Bar­den” nicht weit gehört werden. 

Anwe­send waren außer­dem Udo Voigt (NPD-Parte­ichef), Man­fred Kar­ras (50 Jahre alt aus Wolters­dorf; Lek­tor für den Bere­ich Geschichte des Akademie-Ver­lages), Klaus Beier und Sebas­t­ian Sch. (Straus­berg).

NPD-Wahlkämpfer hängten während des Aufen­thaltes in Erkn­er NPD-Plakate auf. 

Skan­dalös war das Ver­hal­ten der Polizei. Sie führte teil­weise an den Ort­se­ingän­gen Vorkon­trollen durch und waren auch son­st sehr eifrig mit Per­son­alien­auf­nah­men und Platzverweisen. 

Unter­stützt wurde die örtliche Polizei durch Bere­itschaft­spolizis­ten aus Pots­dam und zivile Beamte, ver­mut­lich von der MEGA

Der NPD-Wan­derzirkus zog pün­klich um 12 Uhr ab und fuhr nach Storkow, wo ab 12.30 Uhr ein weit­er­er-Info­s­tand angemeldet war. Ab 15 Uhr gastirte sie dann in
Fürstenwalde. 

Antifa Erkn­er

Für Hin­ter­gründe siehe auch den Infori­ot-Bericht Mor­gen NPD-Infostände

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