19. November 2020 · Quelle: MOZ

Deutsch-polnischer Corona-Protest in Słubice angekündigt

Frankfurt (Oder)/Slubice - Für den 28. November kündigt ein Verein aus Stettin ein deutsch-polnisches „Fest der Freiheit“ in Słubice gemeinsam mit Querdenkern aus Deutschland an. Genehmigt ist die Veranstaltung nicht.
In Słu­bice haben pol­nis­che Kri­tik­er der Coro­na-Maß­nah­men für Sam­stag, den 28. Novem­ber, einen deutsch-pol­nis­chen „Marsch für die Frei­heit“ angekündigt. Es han­dele sich um einen „inter­na­tionalen Protest über alle Spal­tun­gen hin­aus“, ein friedlich­er Marsch gegen rechtswidrige glob­ale Beschränkun­gen“, schreiben die Ver­anstal­ter in ein­er Ankündi­gung auf Face­book. Als Ver­anstal­ter ist ein Vere­in namens „Kon­tra“ aus Stet­tin angegeben, außer­dem sind „Quer­denken Duis­burg“ und „Quer­denken Stuttgart“ angegeben. Genehmigt ist die Aktion offen­bar nicht.

Demonstration gegen das Masken-Tragen nicht genehmigt

Im Słu­bice sei für den 28. Novem­ber keine Ver­samm­lung angemeldet wor­den. „Für den 20. Novem­ber wollte eine Organ­i­sa­tion aus Stet­tin eine Aktion gegen das Tra­gen von Masken anmelden. Sie wurde aber wegen der Pan­demie-Lage nicht genehmigt“, teilt Bea­ta Bielec­ka, Sprecherin des Słu­bicer Rathaus­es mit.
Auch der Polizei­di­rek­tion Ost in Frank­furt (Oder) liegt die Infor­ma­tion vor, dass in Słu­bice am 28. Novem­ber eine Demon­stra­tion unter dem Mot­to „Marsch für die Frei­heit“ stat­tfind­en soll. Allerd­ings ist die Ver­samm­lung nicht auf deutschem Gebi­et angemeldet wor­den“, so Krim­i­nal­haup­tkom­mis­sarin Bär­bel Cotte-Weiß.

Prominente Unterstützung aus Polen

„Es wird legal sein, denn das Recht ist auf unser­er Seite“, behauptet ein promi­nen­ter Unter­stützer der Aktion in Polen, der Online-Mar­ket­ing-Unternehmer und pol­nis­che Präsi­dentschaft­skan­di­dat 2020 Paweł Tana­jno auf seinem Face­book­por­tal. Bei der Wahl im Juni erhielt er 0,14 Prozent der Stim­men, im Wahlkampf unter­stützte er die Proteste von Unternehmern gegen den Lock­down. Man habe sich, so Tana­jno, bei Bürg­er­meis­ter Mar­iusz Ole­jniczak per­sön­lich angemeldet und sich auf das Urteil eines Warschauer Gerichts berufen, das Ver­samm­lun­gen offen­bar für zuläs­sig erk­lärte. Not­falls werde man „auf die deutsche Seite marschieren oder mit Barken hinüber­schwim­men, wo Demon­stra­tio­nen trotz der Pan­demie legal sind“, schreibt Tana­jno weit­er auf sein­er Facebookseite.
Auf deutsch­er Seite scheint die Mobil­isierung bis­lang schwach zu sein. Auf Quer­denken-Kanälen sind keine Hin­weise auf den Marsch zu finden.

Beiträge aus der Region

Frank­furt (Oder) — Ein afghanis­ches Paar, das in Gusow-Plakow lebt, soll nach Ungarn zurück­kehren. Dies sei zumut­bar – auch wenn ihnen dort nie­mand helfen darf, find­et Richter Wil­fried Kirkes. 
Frank­furt (Oder) — Mehr als zwei Jahre nach dem Über­fall auf den Musik­club “Le Frosch” startet am Mon­tag der erste Prozess am Landgericht. Doch statt gegen fünf wird erst nur gegen einen Beschuldigten verhandelt 
Frank­furt (Oder) — Weil Horst-Uwe Kil­lat ein “nor­males Leben führen” will, geht seine Frau einkaufen, während er draußen ohne Mask wartet. Die Coro­na-Maß­nah­men ver­glich er in der Ver­gan­gen­heit gern mit NS-Gesetzen.

Opferperspektive

Logo de rOpferperspektive Brandenburg

NSUwatch Brandenburg

Polizeikontrollstelle

Logo der Polizeikontollstelle - Initiative zur Stärkung der Grund- und Bürgerrechte gegenüber der Polizei

Netzwerk Selbsthilfe

Termine für Potsdam

Termine für Berlin

Suche

  • Kategorien


  • Regionen



Inforiot