28. April 2022 · Quelle: gegenrede.info

Gefälschte Impfausweise bei PCK-Raffinerie Mitarbeitern

Erster Fall im beschleunigten Verfahren vor Gericht

Schwedt - Am Dienstag wurde vor dem Amtsgericht Schwedt der erste Fall von Impfausweisfälschungen an der PCK-Raffinerie im beschleunigten Verfahren verhandelt.

Das Gericht stellte das Ver­fahren gegen die Zahlung von 700 Euro an eine gemein­nützige Organ­i­sa­tion vor­läu­fig ein.

Der 25-jährige Flo­ri­an S. hat­te vor Gericht zugegeben, einen gefälscht­en Impf­pass für 150 Euro erwor­ben und bei seinem Arbeit­ge­ber vorgelegt zu haben. Als das rauskam, hat­te der Impf­muf­fel trotz Selb­stanzeige seinen Arbeits- und Aus­bil­dungsplatz an der Raf­finer­ie ver­loren und erhe­bliche Lohnein­bußen bei ein­er neuen Fir­ma hin­nehmen müssen.

Er gab an, den Blanko-Imp­fausweis am Bahn­hof in Anger­münde gekauft zu haben. Einge­tra­gen war eine Imp­fung mit dem John­son & John­son-Impf­stoff. Später habe er sich dann noch boost­ern lassen.

Damit enthielt der Imp­fausweis einen gefälscht­en und einen echt­en Ein­trag. Der Imp­fausweis wurde vom Gericht einge­zo­gen. Mit­tler­weile sei er auch an Coro­na erkrankt gewe­sen, sagte er dem Gericht.

Der Angeklagte machte vor Gericht einen zerknirscht­en Ein­druck. Es war das erste Mal, dass er vor Gericht stand. Er nan­nte sein Ver­hal­ten einen großen Fehler. Sollte er die 700 Euro wie von ihm vorgeschla­gen in sechs Rat­en zahlen und die Zahlun­gen dem Gericht nach­weisen, wird das Ver­fahren endgültig eingestellt. Ein Ein­trag im Strafreg­is­ter bliebe ihm damit erspart.

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