29. März 2022 · Quelle: gegenrede.info

Kein guter Tag für Bahnreisende

Muslima verbal attackiert

Prenzlau - Am Montagmorgen sollte sich vor der Strafrichterin in Prenzlau ein ehemaliges Punk-Pärchen wegen versuchter Nötigung, Beleidigung und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten.

Pren­zlau — Am Mon­tag­mor­gen sollte sich vor der Strafrich­terin in Pren­zlau ein ehe­ma­liges Punk-Pärchen wegen ver­suchter Nöti­gung, Belei­di­gung und Ver­wen­den von Kennze­ichen ver­fas­sungswidriger Organ­i­sa­tio­nen ver­ant­worten. Die Bei­den zogen es vor, nicht zu erscheinen.

Michele K. und Andy S. wird vorge­wor­fen am 9. Sep­tem­ber 2020 am Pren­zlauer Bahn­hof eine Schü­lerin ver­bal attack­iert zu haben. Die Schü­lerin hat­te das Inter­esse der Angeklagten auf sich gezo­gen, weil sie als Mus­li­ma ein Kopf­tuch trug. Andy S. soll die junge Deutsche belei­digt und ihr emp­fohlen haben, doch wieder in ihr Heimat­land zurück­zukehren. Dieser Forderung soll er mit dem Zeigen des Hit­ler­grußes und dem Aus­ruf „Sieg Heil“ Nach­druck ver­liehen haben.

Als ein Mitschüler Partei für die junge Frau ergriff, soll Michele K. ihn belei­digt und gedro­ht haben, ihm die Zähne einzuschlagen.

Da die bei­den Angeklagten — mit­tler­weile von Pren­zlau nach Anklam ver­zo­gen — nicht zum Prozess erschienen, beantragte die Staat­san­wältin einen Straf­be­fehl. Die Rich­terin will in der kom­menden Woche darüber entscheiden.

Beiträge aus der Region

Schwedt — Vor ein­er Woche wartete man am Schwedter Amts­gericht mal wieder verge­blich auf einen Reichsbürger.
Pren­zlau — Ver­gan­genen Don­ner­stag ist vor dem Amts­gericht in Pren­zlau der Ein­spruch ein­er Reichs­bürg­erin gegen einen Straf­be­fehl wegen ver­suchter Nöti­gung ver­wor­fen wor­den. Der Grund: Die 70-jährige Frau war gar nicht erst zur Ver­hand­lung erschienen.
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