17. April 2016 · Quelle: Presseservice

Brandenburg? an der Havel: ?Gaypride? war Höhepunkt der ersten ?Refugee?-??LGTBI?-Conference

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Mit ein­er Gaypride durch Neu- und Alt­stadt ist am frühen Son­nta­gnach­mit­tag die erste Refugee-LGBTI-Con­fer­ence in Bran­den­burg an der Hav­el zu Ende gegan­gen. Die Ver­anstal­tung richtete sich vor allem an geflüchtete Lesbian, Gay, Bisex­u­al, Trans­gen­der und Inter­sex­u­al. Ihnen sollte die Möglichkeit gegeben wer­den, sich bess­er ken­nen zu ler­nen, sich zu ver­net­zen und sich gemein­sam für die Wahrnehmung ihrer Rechte zu engagieren. An der Gaypride beteiligten sich bis zu 200 Menschen.
Die Kon­ferenz sel­ber begann bere­its am Fre­itagabend in den Räu­men der Jugend­kul­tur­fab­rik eV (JUKUFA) mit einem Konz­ertabend. Am Sam­stag fol­gte ein Work­shop-Tag mit Beratun­gen, Net­zw­erk­tr­e­f­fen und einem Selb­stvertei­di­gungskurs. 70 Men­schen aus dem gesamten Bun­des­ge­bi­et nah­men daran teil. Die meis­ten Teilnehmer_innen waren Flüchtlinge aus osteu­ropäis­chen Staat­en, die sowohl in ihrer Heimat, als auch in eini­gen Flüchtling­sun­terkün­ften in der Bun­desre­pub­lik Repres­salien durch homo­phobe Per­so­n­en aus­ge­set­zt sind.
Maßge­blich unter­stützt wur­den die Refugee-LGT­BI-Con­fer­ence und die Gaypride, außer durch die bere­its erwäh­nte JUKUFA, vor allem durch die Partei DIE.LINKE. Deren Bun­destagsab­ge­ord­neter Har­ald Pet­zold hielt auch die Eröff­nungsrede und trug das Front­trans­par­ent mit. Weit­er­hin unter­stützen noch die Aid­shil­fe Pots­dam, der AStA der Uni­ver­sität Pots­dam, der Migra­tions­beirat Pots­dam und viele andere lokale Vere­ine und Organ­i­sa­tio­nen die Konferenz.
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