28. Oktober 2009 · Quelle: Opferperspektive

Eigentlich fühle ich mich hier wohl” Broschüre zu Alltagsrassismus in Potsdam erschienen

Sieben Post­damerIn­nen berichteten der Opfer­per­spek­tive über ihren All­t­ag
in der Lan­deshaupt­stadt Bran­den­burgs. Die Gespräche mit ihnen zeigen
exem­plar­isch, wie sie von Mit­men­schen belei­digt, her­abgewürdigt oder
nicht für voll genom­men wer­den. Die Gründe: weil sie keine weiße
Haut­farbe oder deutsche Herkun­ft haben, weil sie eine zweite Sprache
sprechen oder mus­lim­is­chen Glaubens sind. Deut­lich wird durch ihre
Berichte, wie weit ent­fer­nt die Vision ein­er offe­nen Stadt­ge­sellschaft
noch von der Pots­damer Wirk­lichkeit ist.

Die Berichte der Pots­damerIn­nen sind nun in ein­er Broschüre
zusam­menge­tra­gen und durch kurze und ver­ständliche Texte zum The­ma
All­t­agsras­sis­mus ger­ahmt. Die Veröf­fentlichung der Opfer­per­spek­tive
umfasst zudem einen Überblick über die Inte­gra­tionsanstren­gun­gen der
Lan­deshaupt­stadt Pots­dam und einen Ser­vice- und Adressteil.

 

Die Broschüre kön­nt ihr hier herunterladen:

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Der Bun­desver­band der VVN-BdA hat die Entschei­dung des Bran­den­burg­er Lan­des­denkmalamts zur Ken­nt­nis genom­men, das nachge­baute Glock­en­spiel der ehe­ma­li­gen Pots­damer Gar­nisonkirche in die Denkmalliste aufzunehmen. Das Argu­ment, dieses Glock­en­spiel sei ein „eigen­ständi­ges Denkmal der jün­geren Zeit­geschichte“, kön­nen wir nur bed­ingt nachvollziehen.

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