19. Mai 2015 · Quelle: Barnimer Willkommensinitiativen

Flüchtlinge willkommen – keine Massenunterkünfte im Barnim! refugees welcome – no lager in barnim!

Wir begrüßen die Auf­nahme Schutz suchen­der Men­schen im Barn­im.
Wir fordern eine sol­i­darische und an den Bedürfnis­sen der Geflüchteten ori­en­tierte Auf­nahme, Unter­bringung und Begleitung im Land­kreis Barn­im.
DEZENTRALES WOHNEN IN EIGENSTÄNDIGEN WOHNUNGEN
KEINE UNTERBRINGUNG IN MASSENUNTERKÜNFTEN
KEINE MASSENUNTERKUNFT IN DER KASERNE LADEBURG
ENDGÜLTIGE SCHLIESSUNG DER MASSENUNTERKUNFT IN ALTHÜTTENDORF IM JULI 2015
FINANZIERUNG VON PROFESSIONELLER BERATUNG UND BEGLEITUNG
Wir unter­stützen die Erk­lärung der Barn­imer Willkom­mensini­tia­tiv­en vom 19.04.2015
Video über die Unter­bringung von Flüchtlin­gen im Land­kreis Barn­im
http://youtu.be/CN9Q97ABXBU
Erk­lärung Barn­imer Willkom­mensini­tia­tiv­en vom 19.04.2015
Flüchtlinge Willkom­men -Keine Masse­nun­terkün­fte im Barn­im!
Wir fordern eine sol­i­darische und an den Bedürfnis­sen der Flüchtlinge ori­en­tierte Auf­nahme, Unter­bringung und Begleitung im Land­kreis Barn­im.
Nach der aktuellen Prog­nose des Bun­de­samtes für Migra­tion und Flüchtlinge muss das Land Bran­den­burg im Jahr 2015 über 9.200 Flüchtlinge aufnehmen (Stand: Feb­ru­ar 2015) – im Land­kreis Barn­im wer­den daher min­destens 800 Men­schen aus unter­schiedlichen Krisen­re­gio­nen erwartet. Die Barn­imer Willkom­mensini­tia­tiv­en begrüßen die Auf­nahme Schutz suchen­der Men­schen im Barn­im. Wir freuen uns, dass es dabei zunehmend prak­tis­che Unter­stützung gibt: viele Men­schen im Barn­im sor­gen für eine vielfältige Willkom­men­skul­tur. So haben sich mit­tler­weile in vie­len Städten und Gemein­den Ini­tia­tiv­en gebildet, die sich für die im Barn­im leben­den Flüchtlinge ein­set­zen und untere­inan­der aus­tauschen.
Seit 2014 wird im gesamten Land­kreis ver­stärkt nach Unter­bringungsmöglichkeit­en gesucht. Die Suche nach kurzat­mi­gen Lösun­gen mit der Fokussierung auf Masse­nun­terkün­fte kri­tisieren wir und fordern ein Konzept für den Land­kreis, um eine dauer­hafte Inte­gra­tion und Per­spek­tiv­en für die Zukun­ft zu ermöglichen. Fol­gende Grund­vo­raus­set­zun­gen soll­ten in den kom­menden Jahren geschaf­fen wer­den und den Tenor der Flüchtlingspoli­tik im Barn­im bes­tim­men:
DEZENTRALES WOHNEN IN EIGENSTÄNDIGEN WOHNUNGEN
in Orten mit regelmäßiger Bus- und Bah­nan­bindung, psy­chol­o­gis­ch­er und juris­tis­ch­er Beratungsmöglichkeit, Schule, Kita, medi­zinis­ch­er Ver­sorgung, Einkauf­sstät­ten, Beschäf­ti­gungsmöglichkeit­en, Begeg­nung­sorten und Kon­takt zu ein­heimis­chen Unterstützer*innen
KEINE UNTERBRINGUNG IN MASSENUNTERKÜNFTEN
Über­gangswohn­heime (ÜWH) mit abge­tren­nten Wohnein­heit­en nur auf Kreis eige­nen Grund­stück­en (nicht zur Gewin­n­max­imierung von Privatinvestor*innen), durch gemein­nützi­gen Träger oder Land­kreis­be­trieben, Bele­gungska­paz­ität max. 50 Per­so­n­en, max. 3km vom Bahn­hof ent­fer­nt
ENDGÜLTIGE SCHLIEßUNG DER MASSENUNTERKUNFT IN ALTHÜTTENDORF im Juli 2015
FINANZIERUNG VON PROFESSIONELLER BERATUNG UND BEGLEITUNG
Die Inte­gra­tion von Schutz­suchen­den sollte auch zukün­ftig in par­tizipa­tiv­en Prozessen voran gebracht wer­den. In diesen Auseinan­der­set­zun­gen wer­den wir uns für die Bedürfnisse der Flüchtlinge und deren men­schen­würdi­ge Wohn- und Betreu­ungssi­t­u­a­tio­nen auf allen Ebe­nen ein­set­zen. Wir lehnen Vorschläge von Sam­melun­terkün­ften (z.B. ehe­ma­lige Kaser­nen in Lade­burg und Blum­berg) mit ungün­sti­gen Rah­menbe­din­gun­gen grund­sät­zlich ab und suchen nach zukun­ftsweisenden Konzepten und Mod­ellen, die sich an sozialen Kri­te­rien ori­en­tieren. An die Frage der Unter­bringung schließen sich viele andere Fra­gen der Betreu­ung und Begleitung an. Hier kann ehre­namtlich­es Engage­ment unter­stützen, aber keine qual­i­fizierte, fachkom­pe­tente und auf­suchende Beratunger­set­zen. Über­set­zungsleis­tung en
wie auch sozialar­bei­t­er­ische Tätigkeit­en müssen pro­fes­sionell geleis­tet und finanziell gestützt wer­den. Die Möglichkeit­en und Per­spek­tiv­en, die sich aus den Her­aus­forderun­gen ergeben sind eine Chance für die gesamte
Region und soll­ten dementsprechend pro­fes­sionell ges­teuert und finanziell unter­legt wer­den.
Unterze­ich­nende der Erk­lärung:
Achim Richter, Biesen­thal
Adri­an Zmelty, Eber­swalde
Andrea Hons­berg, Eber­swalde
Anna Claßen, Biesen­thal
Anna Hil­fen­haus, Berlin
Anna Meier, Eber­swalde
Anne Rauhut, Biesen­thal
Annette Flade, Willkom­men­steam Groß Schönebeck
Antifaschis­tis­che Aktion Bernau
Antifaschis­tis­che Ini­ta­tive Eber­swalde (Afie)
Armin Mey­er, Niederfi­now
Barn­imer Kam­pagne „Light me Amadeu“, Eber­swalde
Beate Goll­nast, Biesen­thal
Beat­rix Spreng, Willkom­mensini­tia­tive Joachim­sthal
Beratungsstelle Expe­ri­ence, Eber­swalde
Bernd Mic­ka, Biesen­thal
Bürg­er­fo­rum Biesen­thal, Biesen­thal
Christi­na Tings, Eber­swalde
Christoph Nieter, Eber­swalde
Clau­dia Trouil­li­er, Eber­swalde
Clemens Schnei­der, Eber­swalde
Daniel Haus­mann, Eber­swalde
Dieter Gadis­chke, Bernau
Dominik Berg, Stuttgart/ Berlin
Eduard Mad­er, Bernau
Emi­ly C. Car­rell, Berlin
Eric Wörn­er, Eber­swalde
Felix Gäh­ler, Eber­swalde
Flo­ri­an Stahl, Eber­swalde
Flüchtlingsrat Bran­den­burg
Frak­tion Bünd­nis 90/ Die Grü­nen, Biesen­thal
Freiraum-Ini­tia­tive Eber­swalde
Friedrich Birr, Eber­swalde
Grit Lan­der­barthold, Berlin
Ina Krahl, Eber­swalde
Jana Neick, Oder­berg
Janko Egeling, Eber­swalde
Jan­na Wich­ern, Eber­swalde
Jen­nifer Nitzschke, Eber­swalde
Jonas Tor­ka, Eber­swalde
Jonathan Rauhut, Biesen­thal
Judith Bahlig, Berlin
Juliane Lang, Bernau
Juliane Steini­gen, Biesen­thal
Julius Beck­er, Berlin
Helen Mün­nich, Eber­swalde
Hel­ma Nastali, Berlin
Ka Huber, Brodowin
Kon­takt- und Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt, Bernau
Kris­t­ian Zunke, Willkom­men­steam Groß Schönebeck
Kristi­na Siev­ers, Groß Schönebeck
KuBiB e.V., Cöthen
Kul­tur im Bahn­hof e.V., Biesen­thal
Lea Kluge, Eber­swalde
Lena Ass­mann, Eber­swalde
Liane Kil­inc, Wan­dlitz
Lisa Birkigt, Eber­swalde
Lisa Onnertz, Berlin
Lokale Agen­da 21 Biesen­thal e.V.
Lukas The­une, Berlin
Mathilde Melois, Biesen­thal
Maria Luku­may, Biesen­thal
Michael Ahlers, Eber­swalde
Net­zw­erk für Weltof­fen­heit, Bernau
Palan­ca e.V., Eber­swalde
Peter Har­bach, Groß Schönebeck
Rain­er E. Klemke, Willkom­men­steam Groß Schönebeck
Ria Müller, Bernau
Sabine Gohlke, Biesen­thal
Sean­na Dolit­tle, Brodowin
Silke Hoff­mann, Klein Jase­dow
Simone Deiringer, Berlin
Sol­i­dar­ität für Asylbewerber/innen (Sofa), stu­den­tis­che Ini­tia­tive der
HNESt­ef­fen Ehlert, Eber­swalde
Stephan Flade, Groß Schönebeck
Stephan Graup­n­er, Eber­swalde
Tere­sa Körn­er, Eber­swalde
Thomas Janosch­ka, Biesen­thal
Tina Richter, Biesen­thal
Tim­on Koths, Eber­swalde
Uta Mad­er, Bernau
wan­del­Bar – Energie- und Kul­tur­wen­de­be­we­gung im Barn­im
Wil­fried Schwarz, Klein Mach­now
Willkom­mensini­tia­tive Biesen­thal
Willkom­mensini­tia­tive Oder­berg
Willkom­men­steam des Bürg­ervere­ins Groß Schönebeck
Women in Exile and Friends
Wuka­nia Pro­jek­te­hof, Biesen­thal

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