21. April 2008 · Quelle: Antifas

Keine NPD in Falkensee

Rechter Info­s­tand fand nicht statt / Bad Freien­walde: Ver­suchte Störung von Kundge­bung gegen Anti­semitismus

Am ver­gan­genen Fre­itag hat­te die NPD angekündigt, einen Info­s­tand am Bahn­hof von Falkensee abzuhal­ten. Doch — Pustekuchen. Die Recht­en taucht­en trotz Anmel­dung nicht auf. Stattdessen protestierten rund 60 Men­schen mit ein­er Kundge­bung gegen Recht­sex­trem­is­mus. Neben dem “Bünd­nis gegen Rechts” aus Falkensee hat­ten dazu auch Antifas aufgerufen. Die Stim­mung war sehr entspan­nt: Für Unter­hal­tung sorgte dabei eine Sam­ba­band und es wurde Feder­ball gespielt.

Unter­dessen kam es in Bad Freien­walde zu einem uner­freulichen Zwis­chen­fall. Neon­azis ver­sucht­en, eine Kundge­bung gegen Anti­semitismus zu stören. Ab 17 Uhr hat­te das “Bünd­nis gegen Anti­semitismus” zu ein­er Kundge­bung für die jüdis­chen Opfer von Anti­semitismus am jüdis­chen Frei­d­hof aufgerufen. Etwa 15 Neon­azis (unter anderem aus Bad Freien­walde und Eber­swalde) hat­ten sich eben­falls am Kundge­bung­sort ver­sam­melt und ver­schwan­den erst, als sie Platzver­weise von der Polizei erhiel­ten.

Unter die Kundge­bung gegen Anti­semitismus hat­ten sich zunächst unerkan­nt außer­dem vier recht­sex­treme Frauen gemis­cht. Sie out­eten sich erst, als sie einen Kranz der neon­azis­tis­chen “Freien Kräfte Bran­den­burg” able­gen woll­ten und dann sogle­ich ver­schwan­den. Die Kundge­bung­steil­nehmerIn­nen ent­fer­n­ten den Neon­azikranz sofort.

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