13. März 2016 · Quelle: Presseservice

Neuruppin: Demonstration gegen rassistische Hetze & rechte Gewalt

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Unter dem Mot­to: „Es reicht: Grade machen gegen Nazis & Ras­sis­ten“ haben am späten Sam­sta­gnach­mit­tag bis zu 150 Men­schen in Neu­rup­pin „gegen ras­sis­tis­che Het­ze & rechte Gewalt“ demon­stri­ert. Zu der Ver­samm­lung aufgerufen hat­te die „Anti­ras­sis­tis­che Ini­tia­tive Neu­rup­pin“. Neben vie­len jugendlichen Antifas beteiligten sich aber auch das zivilge­sellschaftliche Bünd­nis „Neu­rup­pin bleibt bunt“, die Partei DIE.LINKE und Flüchtlinge aus der örtlichen Unterkun­ft an der Demonstration.
Der Aufzug begann gegen 16.30 Uhr mit ein­er Auf­tak­tkundge­bung auf dem Schulplatz und fol­gte dann der angemelde­ten Demon­stra­tionsroute in der Karl-Marx-Straße. Vor ein­er dort ansäs­si­gen Immo­bilien­ver­mit­tlungs­fir­ma fol­gte eine erste Zwis­chenkundge­bung. In einem Rede­beitrag wurde dabei das Engage­ment eines dort inte­gri­erten Mak­lers gegen Flüchtlinge kri­tisiert. Gemäß dem Red­ner, soll der Immo­bilien­ver­mit­tler unter der Beze­ich­nung „Bürg­er­bünd­nis“ Ver­samm­lun­gen mit bis zu 600 Sympathisant_innen im havel­ländis­chen Rathenow organ­isieren und auf diesen mas­siv gegen Asyl­suchende und die Presse hetzen.
Anschließend set­zte sich die Demon­stra­tion wieder in Bewe­gung und zog weit­er zum Fontane­denkmal in der Karl-Marx-Straße Ecke Franz-Kün­stler-Straße. Dort gab es einen Rede­beitrag ein­er Ini­tia­tive aus Bran­den­burg an der Hav­el, die für eine in ihrem Wirkung­sort stat­tfind­ende „Gay Pride“ im April 2016 warb.
Im Umkreis des Fontane­denkmals als auch in der Junck­er­straße fie­len zu dem mehrere A4 Zettel auf, die Unbekan­nte offen­bar im Vor­feld der Demon­stra­tion dort ange­bracht hat­ten. Auf den Zetteln wird die „Nach­barschaft“ über den Neu­rup­pin­er Stadtverord­neten Dave Trick informiert. Der NPD Mann wird darin als „führende Per­son“ des lokalen Neon­az­im­i­lieus dargestellt, der Neon­azi­aufmärsche organ­isiert und durch gewalt­tätige Über­griffe auffällt.
Nach der Zwis­chenkundge­bung set­zte sich die Demon­stra­tion über die Junck­er­straße bis ins Neubau­vier­tel am Rup­pin­er Einkauf­szen­trum fort. Hier fand dann die Abschlusskundge­bung, bei der u.a. Flüchtling aus der örtlichen Unterkun­ft einen Rede­beitrag hielt, statt.
Fotos: hier

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