3. November 2016 · Quelle: Presseservice

Rathenow: Rechtes „Bürgerbündnis Havelland“ versammelte sich anlässlich einjährigen Bestehens

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Am Sam­sta­gnach­mit­tag ver­sam­melte sich das rechte „Bürg­er­bünd­nis Havel­land“ anlässlich seines ein­jähri­gen Beste­hens zu ein­er Son­derver­anstal­tung auf dem Edwin-Rolf-Platz in Rathenow. An der Ver­samm­lung nah­men unge­fähr 50 Per­so­n­en aus Bran­den­burg, Berlin, Sach­sen-Anhalt, Bay­ern und Baden Würt­tem­berg, darunter auch bekan­nte Sympathisant_innen von BÄRGIDA, „Hand in Hand“, „Bürg­er­be­we­gung Alt­mark“, „Brigade Magde­burg“ sowie Einzelper­so­n­en von „Karl­sruhe wehrt sich“ und der Bran­den­burg­er AfD teil. Die Veranstalter_innen hiel­ten zunächst eine Kundge­bung mit mehreren Redner_innen ab und zogen anschließend mehrfach durch die Stadt. Im Zuge der Ver­samm­lung wurde eine klar flüchtlings- und islam­feindliche Ein­stel­lung der Sympathisant_innen des „Bürg­er­bünd­niss­es“ deut­lich. Weit­ere Bezüge gab es zur Pro­gram­matik von „Reichsbürger_innen“ sowie zu extrem recht­en Weltan­schau­un­gen, wie sie beispiel­sweise von der „Iden­titären Bewe­gung“ propagiert wer­den. Einige Versammlungsteilnehmer_innen sym­pa­thisierten auch mit deutschna­tionaler Sym­bo­l­ik und neon­azis­tis­chen Labels. Eine Gegen­ver­anstal­tung zur Ver­samm­lung des „Bürg­er­bünd­niss­es Havel­land“ gab es nicht. Auf dem Märkischen Platz richtete das zivilge­sellschaftliche Aktions­bünd­nis „Unser Rathenow, miteinan­der, füreinan­der“ jedoch einen Infor­ma­tion­s­stand für ein Entwick­lung­shil­fe­pro­jekt in Gam­bia (West­afri­ka) aus. Der Stand wurde als Anlauf­punkt für Men­schen genutzt, die nicht mit der Ver­samm­lung des „Bürg­er­bünd­niss­es“ ein­ver­standen waren. Spon­tane Protes­tak­tio­nen gab es nur vereinzelt.
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