11. November 2008 · Quelle: Alternatives Jugendprojekt 1260 e.V.

Tacheles im Kaff

Aktionswochen gegen Anti­semitismus in Straus­berg

Seit eini­gen Jahren haben anti­semi­tis­che Ein­stel­lun­gen in der deutschen Gesellschaft eine neue Qual­ität erre­icht, diese sind längst keine gesellschaftlichen Rand­phänomene mehr. Anti­semitismus tritt in vie­len For­men auf, sel­ten offen, häu­fig getarnt: in Phrasen wie “man wird ja wohl noch sagen dür­fen, dass…”, als ange­bliche Israelkri­tik, als Rel­a­tivierung und Leug­nung der Geschichte. Es ist ein Anti­semitismus ohne Anti­semiten, der längst die Mitte der Gesellschaft erre­icht hat. Diese erschreck­ende Präsenz im All­t­ag äußert sich in pri­vat­en Gesprächen, in der Schule, in der Kun­st, in der Kul­tur oder in den Wis­senschaften.

Aber: Wo endet die Kri­tik am Kap­i­tal­is­mus und wo begin­nt Anti­semitismus? Über diese und weit­ere Fra­gen, Ursachen, Erschei­n­ungs­for­men und Wirkun­gen des Anti­semitismus wollen wir aufk­lären und disku­tieren in den Räu­men des Alter­na­tiv­en Jugend­pro­jek­tes „Horte“ in Straus­berg.

Weit­ere Infor­ma­tio­nen und Ter­mine hier.

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