1. Oktober 2018 · Quelle: Bündnis "Kein Ort für Nazis Frankfurt (Oder)"

Wir sind Seebrücke

auch in Frankfurt (Oder)

Im Rahmen der Kampagne „Seebrücke“ veranstaltete das Bündnis „Kein Ort für Nazis Frankfurt (Oder)“ am heutigen Sonntag eine Kundgebung unter dem Motto „Wir sind die Seebrücke“ – für sichere Fluchtwege und ein offenes Europa.

Im Rah­men der Kam­pagne „See­brücke“ ver­anstal­tete das Bünd­nis „Kein Ort für Nazis Frank­furt (Oder)“ am heuti­gen Son­ntag eine Kundge­bung unter dem Mot­to „Wir sind die See­brücke“ – für sichere Fluchtwege und ein offenes Europa. 

Rund 120 Men­schen fol­gten dem Aufruf und sol­i­darisierten sich mit allen Men­schen auf der Flucht. Die Redner*innen auf der Ver­anstal­tung forderten von der deutschen und europäis­chen Poli­tik sichere Fluchtwege, eine Entkrim­i­nal­isierung der Seenotret­tung und eine men­schen­würdi­ge Auf­nahme der Men­schen, die fliehen mussten oder noch auf der Flucht sind. Des Weit­eren forderten sie die Bekämp­fung von Fluchtur­sachen. Eben­so kamen Redner*innen zu Wort, die über Flucht und Inte­gra­tion sprachen und über Erleb­nisse auf einem Seenotret­tungss­chiff, welch­es Flüchtlinge aus dem Mit­telmeer rettete.
Das Bünd­nis „Kein Ort für Nazis Frank­furt (Oder)“ ging in sein­er Rede auf die ent­standen Sol­i­darisierungsef­fek­te in der Bevölkerung ein, „doch statt die Sol­i­dar­ität inner­halb der Bevölkerung anzuerken­nen, nutzen europäis­che Politiker*innen wie See­hofer, Salvi­ni und Kurz die Not der Men­schen aus, um ihre eige­nen Machtkämpfe auszu­tra­gen. Das Ster­ben von Men­schen auf den Fluchtwe­gen nach Europa ist von einem Teil der europäis­chen Poli­tik gewollt oder wird zumin­d­est bil­li­gend in Kauf genom­men,“ so Jan Augusty­ni­ak in der Rede für das Bünd­nis, in der er
abschließend forderte, dass diese unfass­bare human­itäre Katas­tro­phe gestoppt wer­den muss.

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