17. Mai 2002 · Quelle: Frankfurter Gruppen

25/05: Der Widerstand geht weiter

15/09, 12/01, 20/04 — Der Wider­stand geht weiter!

Am 25/05/2002 wollen Nazis zum wieder­holten Mal inner­halb kurz­er Zeit
in Frankfurt/Oder aufmarschieren.
Die Facts sind in etwa die sel­ben wie am 15/09 des ver­gan­genen Jahres:
Ver­anstal­ter aus der Kam­er­ad­schaftsszene, Red­ner Chris­t­ian Worch und
René Bethage 

Damals war ein mas­sives Bul­lenaufge­bot vor Ort, und der Widerstand
war zwar wie immer wun­der­bar, aber viel ging nicht. 

In der fort­laufend­en Geschichte ist allerd­ings der Mut zum Widerstand
immer weit­er gestiegen.
Beispiele sind dafür die sehr schicke Antifa-Demo als Reaktion
auf Über­griffe von bewaffneten Neon­azis auf eine Gruppe HipHopper
sowie die Ver­hin­derung eines ver­sucht­en Auf­marsches von Rechtsextremisten
am Hitlergeburtstag. 

Das war antifaschis­tis­che Gegen­wehr und zwar äußerst erfolgreiche. 

Den­noch kommt es in Frankfurt/Oder regelmäßig zu Über­grif­f­en auf
Men­schen durch das Nazipack.
Unter­stützt von Teilen der Zivilge­sellschaft, die bei Nazigewalt
mal eben wegschauen und Haut­pig­men­tierung pro­por­tion­al zur Kriminalitätsrate
sehen, sowie der klammheim­lichen Freude von BGS und anderen Bullen,
kön­nen sie ihre stumpfen Parolen oft unwider­sprochen verbreiten. 

Dieser ras­sis­tis­chen Kon­ti­nu­ität gilt es immer wieder entgegenzutreten.
Und dazu gehört eben auch den geplanten Nazi­auf­marsch zu behindern
und dabei den beste­hen­den, bürg­er­lichen Kon­sens des Wegse­hens ein für allemal
aufzukündigen. 

Nur gemein­samer, mas­siv­er Wider­stand von uns allen lässt den Aufmarsch
zum Desaster werden. 

Am 12/01 (IWG-Demo) ver­teufel­ten die Faschis­ten Schnee in gekneteter
Form und forderten für den Som­mer Mineralienklumpen…
…give them what they want! 

Aber viel wichtiger: become creative!
Nazi­aufmärsche ver­hin­dern heißt auch vorher mal nen Kopp machen. 

Also kommt nach Ffo. und bringt Fam­i­lie, Fre­unde und viel Wut mit! 

Ras­sis­mus angreifen! 

Den Nazis keinen Meter!

Frank­furter Gruppen

Sol­i­darische Grüße an die Antifas aus dem Berlin­er Nor­dosten, die am gle­ichen Tag
direkt im Nazi-Ghet­to rocken.

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