12. April 2002 · Quelle: lausitzer rundschau

56 Straftaten der Rechten und Linken

56 Straftat­en der Recht­en und Linken

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Aufk­lärung lag 2001 bei 64,3 Prozent

Dahme-Spree­wald.

Zu den Straftat­en, mit denen die Polizei des Kreis­es eher weniger zu tun hat, die aber immer wieder für viel Aufmerk­samkeit sor­gen, gehören poli­tisch motivierte Straftat­en oder Sprayer. 2001 wur­den sie erst­mal auch sta­tis­tisch als beson­dere Delik­t­gruppe erfasst. Nicht unter­schieden wird dabei nach Straftat­en, deren Hin­ter­gründe extreme linke oder rechte poli­tis­che Gesin­nung sind. Im Dahme-Spree­wald-Kreis, teil­ten kür­zlich Ver­ant­wortliche des Schutzbere­ichs Dahme-Spree­wald mit, liege der Schw­er­punkt poli­tisch motiviert­er Straftat­en in der recht­en Szene. Ins­ge­samt 56 Delik­te wur­den im ver­gan­genen Jahr angezeigt, 64,3 Prozent der Straftat­en kon­nten aufgek­lärt wer­den. Die Delik­tkette, die in diese Kat­e­gorie passt, reicht vom Sin­gen nation­al­sozial­is­tis­ch­er Lieder über das Tra­gen von Abze­ichen ver­fas­sungs­feindlich­er Organ­i­sa­tio­nen bis hin zu poli­tisch motivierten Kör­per­ver­let­zun­gen. Beson­ders häu­fig wer­den solche Straftat­en aus Königs Wuster­hausen gemeldet. Leicht zurück­ge­gan­gen sei die Zahl der Graf­fi­ti-Sprayer, wurde von der Polizei betont, nach­dem eine Gruppe im Bere­ich der S‑Bahn-Gemein­den aufge­flo­gen sei.

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