5. September 2005 · Quelle: MadstoP

AntifaschistInnen gratulieren inhaftierter Genossin zum Geburtstag

Potsdam/Duben — Zum Geburt­stag grat­ulierten am Fre­itag, den 2. September,
knapp 50 Men­schen der in der JVA Luck­au-Duben inhaftierten Potsdamer
Antifaschistin Julia S. mit einem Ständ­chen vor den Mauern der Haftanstalt.

Die haupt­säch­lich aus Pots­dam angereis­ten Fre­undIn­nen der eingesperrten
Antifaschistin protestierten bei dieser Gele­gen­heit auch gegen den haltlosen
Vor­wurf des ver­sucht­en Mordes, der gegen die junge Frau erhoben wird und
forderten ihre sofor­tige Freilassung.

Die zwanzigjährige Con­ny N., Teil­nehmerin der Kundge­bung, erk­lärte: „Dass
Julia im Knast sitzt, dient nur der Diskred­i­tierung erfol­gre­ich­er Arbeit für
ein weltof­fenes Pots­dam ohne Ras­sis­mus und rechte Gewalt. Damit wer­den die
Neon­azis nur gestärkt. Und dass sie in Unter­suchung­shaft sitzt, weil
Flucht­ge­fahr beste­hen soll, da sie kein festes soziales Umfeld hat, ist ja
ober­lächer­lich: Wenn man die Leute hier sieht, weiß man, was ein gefestigtes
soziales Umfeld ist.“

madstop.antifanews.de

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