1. März 2018 · Quelle: Presseservice Rathenow

Frost verkürzte Kundgebung des extrem rechten Bürgerbündnisses

Das extrem rechte Bürgerbündnis Havelland setzte am Dienstagabend seine Kundgebungsserie auf dem Märkischen Platz in Rathenow fort.

Das extrem rechte Bürg­er­bünd­nis Havel­land set­zte am Dien­stagabend seine Kundge­bungsserie auf dem Märkischen Platz in Rathenow fort. Es erschienen fünf bekan­nte Vere­ins­mit­glieder aus Rathenow und Prem­nitz sowie zehn weit­ere Sym­pa­thisierende der Vere­ini­gung aus Rathenow, Bran­den­burg an der Hav­el und Berlin.
Als Ver­samm­lungsleit­er gab sich Ralf Maasch zu erken­nen. Er und zwei weit­ere bekan­nte Vere­ins­mit­glieder, darunter auch der, gemäß aktuellem Vere­in­sreg­is­ter­auszug, amtierende Vere­insvor­sitzende, hiel­ten Rede­beiträge. Eine weit­ere (geplante) Red­ner­in aus dem extrem recht­en Berlin­er BÄRGI­DA-Umfeld hat ange­blich wit­terungs­be­d­ingt abgesagt.
Der Vere­insvor­sitzende Chris­t­ian Kaiser kom­men­tierte, in ein­er für ihn typ­is­chen Art und Weise, den Bürg­er­meis­ter­wahlkampf in Rathenow. Er bedank­te sich bei den Wäh­len­den, die für ihn stimmten, und rief dazu auf bei der kom­menden Stich­wahl den amtieren­den Bürg­er­meis­ter zu wählen: „Liebe Leute geht ein­fach hin und wählt lieber Ronald Seeger anstatt diese rote Brut. Das ist das Aller­let­zte. Lasst uns Golze ver­hin­dern mit aller Macht“, so Kaiser. Der Vor­sitzende des Bürg­er­bünd­niss­es war, neben Ronald Seeger (CDU) und Daniel Golze (LINKE), ein­er von fünf Kan­di­dat­en für das höch­ste Amt in der Stadt. Bei der Wahl am 25. Feb­ru­ar 2018 stimmten jedoch nur 813 Wäh­lende für Kaiser, 8.829 hiel­ten andere Kan­di­dat­en für geeigneter. Die Wahlbeteili­gung lag bei 46,7 %.
Trotz des deut­lich niedri­gen Wahlergeb­niss­es für Kaiser bekräftigte dieser auch am Dien­stagabend seine Absicht­en auch kün­ftig in der Kom­mu­nalpoli­tik mit­mis­chen zu wollen. Zwar wolle er sich beim Bürg­er­bünd­nis vor­erst von der Bühne zurückziehen, sich jedoch poli­tisch weit­er schulen. Dabei deutete Kaiser auch eine mögliche Kan­di­datur zu den Wahlen zur Rathenow­er Stadtverord­neten­ver­samm­lung an.
Nach zwei weit­eren kurzen Rede­beiträ­gen von Vere­ins­mit­gliedern aus Rathenow endete die Ver­samm­lung des Bürg­er­bünd­niss­es Havel­land wit­terungs­be­d­ingt vorzeit­ig nach 40 Minuten. Den Dauerdemon­stri­eren­den war es offen­sichtlich zu kalt.

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