26. April 2003 · Quelle: MOZ

Fußballspielen für Toleranz

Pots­dam (ddp-lbg). Die Bran­den­burg­er Sportju­gend ver­anstal­tet in diesem Jahr
zum zweit­en Mal ein Straßen­fußball­turnier für Tol­er­anz und Inte­gra­tion. Zum
Auf­takt kick­te am Fre­itag in Pots­dam Sozialmin­is­ter Gün­ter Baaske (SPD) mit
den Jugendlichen. Das Turnier werde in zwei Wochen in Oranien­burg und Mitte
Mai in Luck­en­walde fort­ge­set­zt, sagte Pro­jek­tleit­er Jörg Schnei­der in der
Lan­deshaupt­stadt.

Bei dem Turnier geht es Schnei­der zufolge nicht nur um Tore, son­dern vor
allem um die Kom­mu­nika­tion zwis­chen den Jugendlichen, unter denen auch
zahlre­iche junge Men­schen aus dem Aus­land spiel­ten. Die Teams bestre­it­en ihre Spiele
ohne Schied­srichter und müssen auf dem Feld alles sel­ber klären. Am Ende jedes
Spiels gibt es dazu eine kurze Auswer­tung. Die Teams sind je fünf Per­so­n­en
stark, gespielt wird vier gegen vier. Mit­machen kön­nen Jun­gen und Mäd­chen im
Alter von 12 bis 14 Jahren oder Jugendliche zwis­chen 15 und 25 Jahren. Das
Turnier beste­ht aus sieben Wet­tbe­wer­ben in sieben ver­schiede­nen märkischen
Städten. Im August gibt es ein Finale in Cot­tbus. Dazu wer­den nach den Worten von
Schnei­der auch Teams aus neun €päis­chen Län­dern erwartet.

Im ver­gan­genen Jahr hat­ten sich rund 580 Teams an den Wet­tbe­wer­ben
beteiligt. Ein Drit­tel aller Tore haben dabei Mäd­chen geschossen, wie Schnei­der
betonte. Er hofft, dass auch in diesem Jahr wieder zahlre­iche Mixed-Teams bei den
Turnieren antreten.

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