27. Mai 2003 · Quelle: MOZ

Gedenkkreuz auf den Seelower Höhen

Seelow (ddp-lbg). Auf den Seelow­er Höhen wird ein Gedenkkreuz für die
im
Krieg gefal­l­enen christlichen rus­sis­chen Sol­dat­en aufgestellt. Der
rus­sisch-ortho­doxe Met­ro­pol­it Ger­man von Wol­gograd und Kamyschin segnet
das Kreuz am
Mittwoch (10.00 Uhr) unweit des sow­jetis­chen Soldatenfriedhofs,
kündigten das
Muse­um und der CDU-Bun­destagsab­ge­ord­nete Rain­er Eppel­mann an. Es handle
sich um
eine Geste der Ver­söh­nung über den Gräbern der ehe­ma­li­gen Kriegsgegner.

Seit 1945 erin­nern ein sow­jetis­ches Sol­da­ten­denkmal und ab 1972 eine
nach
der Wende völ­lig umgestal­tete Gedenkstätte an die let­zte große
Feld­schlacht des
Zweit­en Weltkriegs. Im April 1945 waren vor den Seelow­er Höhen mehr als
100
000 Sol­dat­en und Zivilis­ten ums Leben gekommen.

Die Auf­stel­lung des Kreuzes sei einge­bet­tet in den heuti­gen Auf­trag des
Muse­ums, den Toten aller Natio­nen zu gedenken und das Geschehen
objektiv
darzustellen, sagte Gedenkstellen-Leit­er Gerd-Ulrich Her­rmann. Seit
1972 kamen 1,7
Mil­lio­nen Men­schen in die Gedenkstätte, 2002 waren es 26 500 Besucher.

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