6. August 2016 · Quelle: Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)

Grenzenlose Solidarität statt grenzüberschreitender Rassismus!

Neonazis wollen erneut in Frankfurt (Oder) aufmarschiere. Das Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ ruft zu einer Kundgebung am Samstag, dem 3. September 2016, 14.00 Uhr, am Grenzübergang Slubicer Straße auf.

Das Bünd­nis „Kein Ort für Nazis in Frank­furt (Oder)“ ruft zu ein­er Kundge­bung am Sam­stag, dem 3. Sep­tem­ber 2016, 14.00 Uhr, am Gren­züber­gang Slu­bicer Straße auf. Alle Akteur*innen aus Stadt und Zivilge­sellschaft sind dazu ein­ge­laden, sich gemein­sam, laut­stark und vielfältig gegen Ras­sis­mus zu posi­tion­ieren. Anlass ist eine zeit­gle­ich angekündigte gren­züber­schre­i­t­ende Demon­stra­tion der neon­azis­tis­chen Grup­pierung „Frankfurt/Oder wehrt sich“, auf der deutsche und pol­nis­che Rassist*innen erst­mals gemein­sam für eine Gren­zschließung und gegen Geflüchtete marschieren wollen. Das Bünd­nis „Kein Ort für Nazis in Frank­furt (Oder)“ ste­ht aktiv für die Errun­gen­schaft offen­er Gren­zen ein und sol­i­darisiert sich mit Geflüchteten und anderen Betrof­fe­nen von ras­sis­tis­ch­er und men­schen­ver­ach­t­en­der Het­ze und Gewalt – egal ob in Deutsch­land, Polen oder ander­swo auf der Welt.
Für eine weltof­fene und anti­ras­sis­tis­che Kul­tur!
Die Rassist*innen propagieren nation­al­is­tis­che Abschot­tung und Eng­stirnigkeit als Antwort auf die Krisen in Europa und der Welt und begrün­den damit ihre men­schen­ver­ach­t­ende Stim­mungs­mache gegen Geflüchtete und alle anderen, die ihren beschränk­ten Nation­al­is­mus nicht teilen. Zusam­men mit Akteur*innen aus Slu­bice lädt das Bünd­nis „Kein Ort für Nazis in Frank­furt (Oder)“ dazu ein, diesen plumpen Nation­al­is­mus mit ein­er offe­nen und sol­i­darischen, vielfälti­gen und anti­ras­sis­tis­chen Gegenkul­tur zu beant­worten. Zeigen wir den Neon­azis und Rassist*innen, wie wir uns das Zusam­men­leben in ein­er gren­züber­schre­i­t­en­den, europäis­chen Dop­pel­stadt vorstellen. Set­zen wir ihren men­schen­ver­ach­t­en­den Forderun­gen human­is­tis­che und demokratis­che Werte ent­ge­gen – eine Gesellschaft, in der alle Men­schen friedlich und sich­er leben kön­nen, ohne Angst vor sozialer Kälte, Hass und Gewalt haben zu müssen.
Gemein­sam gegen Ras­sis­mus und Neon­azis­mus
Wir fordern alle Demokrat*innen auf, sich kreativ, zahlre­ich und entschlossen am Protest gegen die Ver­anstal­tung der Rassist*innen und Neon­azis zu beteili­gen. Sollte die Notwendigkeit beste­hen, einen recht­en Auf­marsch zu ver­hin­dern, sind friedliche Massen­block­aden das Mit­tel unser­er Wahl. Andere Aktions­for­men sind bei uns eben­falls willkom­men; wir sind sol­i­darisch mit allen, die unser Ziel teilen, sich den ras­sis­tis­chen Aktio­nen ent­ge­gen­zustellen.
Keinen Fußbre­it dem Ras­sis­mus! Frank­furt (Oder) und Slu­bice bleiben kein Ort für Nazis!

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