9. Mai 2016 · Quelle: Inforiot

Hakenkreuz an Dutschke-Gedenktafel

Schmiererei an Dutschke-Gedenktafel in Luckenwalde, Mai 2016 INFORIOT In der Nacht vom 6. auf den 7. Mai sind in Luck­en­walde zahlre­iche neon­azis­tis­che Parolen geschmiert wor­den. Unter anderem wurde ein Hak­enkreuz an der Gedenk­tafel für Rudi Dutschke am Friedrich-Gym­na­si­um ange­bracht. Dutschke, in Luck­en­walde geboren, war ein wichtige Per­sön­lichkeit in der 68er-Bewe­gung. Er starb 1979 an den Fol­gen eines bere­its 1968 verübten Atten­tats eines Recht­sradikalen. Weit­ere Schmier­ereien aus der Nacht:  Eben­falls am Friedrich-Gym­na­si­um wurde die Parole „Deutsch­land dem Deutschen!“ (inklu­sive des hier wiedergegebe­nen Gram­matik­fehlers) gesprüht, wieder mit Hak­enkreuzen. Mit Sprüh­sch­ablone wurde der Code “HKN KRZ” ange­bracht, das Schild “Schule ohne Ras­sis­mus” war über­sprüht. Am Job­cen­ter wur­den die Parolen “Frei – sozial — nation­al” und “Deutsch und frei” hin­ter­lassen. Über Sprüh­sch­ablo­nen aufge­bracht wur­den die Sprüche “Unser Kiez – unsere Regeln”, verse­hen mit mit Ham­mer und Schw­ert sowie “Ein Ring geschmiedet uns zu knecht­en”, verse­hen mit EU-Ster­nen. Am Stadtthe­ater wurde “Luck­en­walde bleibt braun” geschmiert. Laut eines Presse­berichts ermit­telt die Polizei wegen Sachbeschädi­gung und dem Ver­wen­den von Kennze­ichen ver­fas­sungswidriger Organ­i­sa­tio­nen. Erwäh­nt wer­den auch Schmier­ereien an einem “ori­en­tal­is­chen Lebens­mit­telgeschäft”. Schmiererei in Luckenwalde, Mai 2016 luckenwaldemai2016_3 luckenwaldemai2016_4

One Reply to “Hakenkreuz an Dutschke-Gedenktafel”

  1. Das dürfte nicht das erste Mal in Luck­en­walde sein.….….…
    Bei meinen wieder­holten “Besuchen” in der Stadt wurde ich immer wieder fündig, zulet­zt am 10.5. auf bei­den Bahn­steigen,- ein­ger­itztes Hakemnkreuz und Sch­ablo­nen-Graf­fi­to “Unser Kiez”!
    In Lud­wigs­felde wieder­holt Bek­le­bun­gen mit Hass-Stick­ern von u.a. FNS-TV und AN-Berlin gegen Antifa!
    Natür­lich habe ich alles rest­los beseit­igt!
    Sie dürften mit Sicher­heit auch strafrechtlich rel­e­vant sein, da es um Mor­daufrufe dabei geht.

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