31. Januar 2004 · Quelle: Ruppiner Anzeiger

Junge Antifaschisten legten Kranz nieder

NEURUPPIN Neu­rup­pins Antifaschis­tis­che Aktion nahm den gestri­gen 30.Januar, an dem vor 71 Jahren Adolf Hitler die Macht über­nom­men und Deutsch­land in eine Dik­tatur geführt hat­te, zum Anlass, gegen Faschis­mus, Ras­sis­mus und Anti­semitismus auf die Straße zu gehen. Vor dem Mah­n­mal der Opfer des Faschis­mus fan­den eine Mah­nwache und eine Kranznieder­legung statt. „Immer noch wer­den Men­schen auch in Bran­den­burg und Neu­rup­pin Opfer, faschis­tis­ch­er und frem­den­feindlich­er Gewalt!“, mah­nte Chris­t­ian Rad­ke. Der Kampf gelte alten und neuen Nazis. Vor den knapp 20 mit Plakat und rot­er Fahne aus­ges­tat­teten Antifaschis­ten schloss Rad­ke mit dem Aufruf: „Kein Vergeben! Kein Vergessen!“

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Nach Schlägereien von Män­ner­grup­pen unter­schiedlich­er Nation­al­ität woll­ten Neon­azis gestern in Rheins­berg ein flüchtlings­feindlich­es Sig­nal set­zen. Doch ihre angemeldete Kundge­bung ver­puffte am Gegen­protest.
Gestern gedacht­en ca. 60 Per­so­n­en in Neu­rup­pin Emil Wend­land und set­zten ein sicht­bares Zeichen gegen rechte Het­ze und Gewalt.
Wir rufen dazu auf sich am 01. Juli 2020 ab 18:00 Uhr am Rosen­garten, dem zen­tralen Gedenko­rt für Emil Wend­land, einzufind­en, diesem würdig zu Erin­nern und ein sicht­bares Zeichen gegen rechte Het­ze und Gewalt zu set­zen.

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