2. Juni 2008 · Quelle: Antifas aus Nord-Ost Brandenburg

Keine Stimme den Nazis

Im Rah­men der Bran­den­burg­er “Keine Stimme den Nazis” Kam­pagne und dem damit ver­bun­de­ten 1. Aktion­stag, zogen mehrere Antifaschist_innen, am 31. Mai, durch die Städte Bad Freien­walde (Land­kreis Märkisch Oder­land) und Biesen­thal (Land­kreis Barn­im), um auf die Kam­pagne aufmerk­sam zu machen.

Großflächig wurde mit Fly­ern und Stick­ern klar gemacht, dass Nazis auch in diesen Städten mit Wider­stand zu rech­nen haben.


Beson­ders Biesen­thal ist kein unbeschriebenes Pflaster. Erst vor kurzem wurde bekan­nt, dass die NPD sich dort nieder­lassen will um das ehe­ma­li­gen Asyl­be­wer­ber­heim als Schu­lung­sheim zu nutzen. (Weit­ere Infos hier.) Außer­dem wohnen Mike Sandow, Vor­sitzen­der der NPD- Barn­im-Uck­er­mark, sowie weit­ere NPD-Mit­glieder, in der Stadt.

Auch in Bad Freien­walde ist ein Anstieg der Nazi-Szene zu verze­ich­nen. Nicht zulet­zt durch die neu gegrün­dete “Kam­er­ad­schaft Märkisch Oder Barn­im”. Einen Überblick der
Aktiv­itäten find­et ihr hier.

Das Ziel der Kam­pagne ist es, den Nazis im Rah­men der Kom­mu­nal­wahlen einen dick­en Strich durch die Rech­nung zu machen. Auch im All­t­ag, im Jugend­klub oder Vere­in, wie auch auf der Straße soll ein klares Zeichen gegen Ras­sis­mus, Anti­semitismus und völkischen Größen­wahn geset­zt werden.

Mehr Infor­ma­tio­nen zur Kampagne

www.keine-stimme-den-nazis.de

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