22. Dezember 2014 · Quelle: Recherche und Aktion

Königs Wusterhausen: Neonazis unterwandern Sportverein

Recherche und Aktion — Nach uns vor­lie­genden Infor­ma­tionen trai­niert Mike Turau die 2. E-Jugend des Königs Wus­ter­hau­sener Tra­di­ti­ons­ver­eins SC-Blau Weiss Schen­ken­dorf 1931 e.V. Der bran­den­bur­gi­sche Sport­verein beschäf­tigt damit einen lang­jährig aktiv­en Neo­nazi in der Kinder– und Jugend­ar­beit. Der Unter­wan­de­rung von Sport­ver­einen und Zivil­ge­sell­schaft durch Neo­nazis muss eine klare Absage erteilt wer­den.
Von „Unit­ed Skins“ zu den „Freien Kräften“
Der in Königs Wus­ter­hausen (KW) wohn­hafte Mike Turau ist kein unbe­schrie­benes Blatt, son­dern seit vie­len Jahren für sein neo­na­zis­ti­sches Enga­ge­ment stadt­be­kannt. Bere­its um das Jahr 2000 war er der KWer Neo­na­zi­ka­me­rad­schaft „Unit­ed Skins“ zuzu­ordnen, die ihrer­seits für Angriffe auf alter­na­tive Jugend­liche, Migrant_innen und Obdach­lose ver­ant­wort­lich gemacht wurde. [1]
Als im Som­mer des sel­ben Jahres Carsten Szc­ze­panski, Draht­zieher der lokalen Kame­rad­schafts­szene, als V-Mann des bran­den­bur­gi­schen Ver­fas­sungs­schutzes ent­tarnt wurde, rea­gierte die Szene in KW und Umge­bung mit eini­gen Jahren der orga­ni­sa­to­ri­schen Schwäche. Aller­dings sollte dies nicht dar­über hin­weg täu­schen, dass es in der Region auch in den Fol­ge­jahren noch zu eini­gen Auf­sehen erre­genden Gewalt­taten kam: Hier seien unter anderem die Molo­to­v­cock­tail­würfe auf ein Roma­l­ager und das anti­fa­schis­ti­sche Fes­tival „Le Monde et a nous“ im Jahre 2001, der Brand­an­schlag auf das Auto eines Poli­zisten und eine, eben­falls im Jahr 2005 durch einen Neo­nazi ver­übte Attacke mit ein­er abge­bro­chenen Glas­fla­sche auf einen jun­gen Punk zu nen­nen. Es sollte klar sein, dass Neo­nazis keine fes­ten Orga­ni­sa­ti­ons­struk­turen benö­tigen, um ihr men­schen­ver­ach­tendes Welt­bild in die Tat umzu­setzen, auch wenn staat­liche Behör­den die Gefahr, die von unor­ga­ni­sierten Neo­nazis aus­geht, oft­mals baga­tel­li­sieren.
Exkurs: Ver­fas­sungs­schutz auf­ge­flogen
Als der Fall des V-Mann „Piat­to“ im Jahr 2000 öffent­lich wurde, zeigte sich der Fata­lismus des bun­des­deut­schen V-Mann-Wesens in aller Deut­lich­keit. Mit der Ent­tar­nung von Carsten Szc­ze­panski als V-Mann „Piat­to“ des Bran­den­bur­gi­schen Ver­fas­sungs­schutzes wurde offen­sicht­lich, dass der Geheim­dienst jah­re­lang seine schüt­zende Hand über einen der regio­nalen Draht­zieher der bran­den­bur­gi­schen Neo­na­zi­szene gehal­ten hat­te. Obwohl gegen ihn damals schon u.a. ein Ver­fahren wegen Grün­dung ein­er ter­ro­ris­ti­schen Ver­ei­ni­gung lief und er wegen eines ras­sis­ti­schen Mord­ver­suchs in Unter­su­chungs­haft saß, sorgte der Ver­fas­sungs­schutz für seine vor­zei­tige Haft­ent­las­sung und unter­nahm nichts, als dieser wei­tere mili­tante Neo­na­zi­struk­turen auf­baute. „Piat­to“ hin­gegen erhielt Haft­er­leich­te­rungen, finan­zi­elle Zuwen­dungen in Höhe von 70.000 Mark und behörd­liche Rücken­de­ckung. Folg­lich reor­ga­ni­sierte er die lokalen Struk­turen der NPD, gab noch aus der Haft ein Fan­zine der mili­tanten Neo­na­zi­szene her­aus, ver­an­stal­tete Blood&Honour-Konzerte und han­delte, wie nach sein­er Ent­tar­nung hochkam, auch noch mit Waf­fen.
Im Jahr 2005 gehörte Turau schließ­lich zu einem neu gegrün­deten, losen und haupt­säch­lich durch Freund­schaften getra­genen Netz­werk von etwa 15 Neo­nazis aus KW und Umge­bung [2], die erneut in die Öffent­lich­keit trat­en: die „AG_KWh“. Neben der gemein­samen Teil­nahme an Auf­mär­schen unter­hielt man schon zu jen­er Zeit enge Kon­takte nach Berlin, ins­be­son­dere zu Mit­glie­dern der frisch ver­bo­tenen „Ber­liner Alter­na­tive Süd-Ost“ (BASO) und „Kame­rad­schaft Tor“ (KS-Tor) [3]. Dabei han­delte es sich um Struk­turen, die später über­wie­gend im Ber­liner Neon­azi-Net­zw­erk „Natio­naler Wider­stand Berlin“ (NW-Berlin) auf­gehen soll­ten, zu dem Turau auch heute noch enge Kon­takte pflegt.
2006 ver­fes­tigte sich die Struk­tur der KWer Neo­nazis unter dem Label „Freie Kräfte Königs Wus­ter­hausen“ (FK-KWh). Neben Mike Turau und anderen, gehörte for­t­an auch ein gewiss­er Ron­ny Grunow zu den Aktiv­en [4]. Auf den Bestat­tungs­un­ter­nehmer aus dem Orts­teil Mit­ten­walde, soll im Text später noch ein­ge­gangen wer­den.
Anfangs mit Sprü­he­reien im Stadt­ge­biet und durch gemein­same Auf­tritten bei Neo­na­zi­auf­mär­schen, macht­en die FK-KWh bald auch durch Ein­schüch­te­rungs­ver­suche und offen­sicht­liche Gewalt­be­reit­schaft auf sich auf­merksam. So ver­suchten zehn Neo­nazis aus dem Umfeld der FK-KWh am Abend des 25. Mai 2007 ein Punk­kon­zert KWer Stadt­ju­gend­ring anzu­greifen. Nach einem ersten Angriffs­ver­such, bei dem Wurf­ge­schosse in Rich­tung des Ver­an­stal­tungs­ortes gewor­fen wur­den, fol­gte nach ein­er hal­ben Stunde ein wei­terer, der jedoch abge­wehrt wer­den kon­nte. Neben dem Königs Wus­ter­hau­sener NPD-Vor­sitzen­den Michael Thal­heim, der auf dem Rück­zug den Hit­ler­gruß zeigte, wurde in dem Parolen rufend­en Mob auch Mike Turau iden­ti­fi­ziert. [5]
Am 11. August 2008 ver­folgte Mike Turau, in Beglei­tung von Ben­jamin Weise, der im sel­ben Jahr im Land­kreis für die NPD kan­di­dierte, drei Antifaschist_innen in ihrem PKW durch KW. An ein­er Ampel ver­suchten die bei­den Neo­nazis die Scheiben des PKW mit Tele­skop­schlag­stö­cken ein­zu­schlagen. Nur durch schnelle Flucht gelang es den Ange­grif­fenen eine wei­tere Eska­la­tion zu ver­meiden. [6]
Zur glei­chen Zeit inten­si­vierten die FK-KWh ihre Teil­nahme an über­re­gio­nalen Auf­mär­schen, wie z.B. am 1. Mai 2008 in Ham­burg oder am 23. August des sel­ben Jahres in Qued­lin­burg (Sach­sen-Anhalt). Auch eigene Ver­samm­lungen wur­den orga­ni­siert, so z.B. am 21. August 2008 in KW. Am 24. Jan­u­ar 2009 hielt Turau auf einem Auf­marsch Freier Kame­rad­schaften in Brandenburg/Havel einen Rede­bei­trag der FK-KWh. The­ma­tisch het­zte er gegen „Linke“, sowie das „raf­fende“ und „hei­mat­zer­stö­rende“ Kap­i­tal.
Nur drei Tage später, am 27. Jan­u­ar 2009, dem Jah­restag der Befreiung des KZ Ausch­witz, ver­suchten sechs Neo­nazis aus dem Umfeld der FK-KWh eine Gedenk­ver­an­stal­tung an die Opfer des Faschis­mus in Königs Wus­ter­hausen zu stören. Wäh­rend ein Teil der Gruppe rechte Parolen rief, ver­suchte Mike Turau die Teilnehmer_innen der Gedenk­ver­an­stal­tung abzu­fo­to­gra­fieren. [7] Turaus anhal­tende Anti-Antifa-Tätigkeit brachte ihm im Jahre 2013 eine Bewäh­rungs­strafe ein. Nach drei Ver­hand­lungs­tagen sah es das Amts­ge­richt Königs Wus­ter­hausen als erwiesen an, dass Turau am 18. Sep­tember 2010 einen freien Jour­na­listen in Berlin-Schönewei­de abfo­to­gra­fiert und dessen Por­trait anschlie­ßend auf der Inter­net­seite der FK-KWh ver­öf­fent­licht hat­te. Der­ar­tige „Anti-Antifa“-Tätigkeiten stellen für Neo­nazis keinen Selbst­zweck dar, viel­mehr sind sie Mit­tel zur Ein­schüch­te­rung und Vor­be­rei­tung von Gewalt­taten gegen­über ver­meint­li­chen und tat­säch­li­chen poli­ti­sche Gegner_innen.
Anbin­dung an die Ber­liner Neo­na­zi­szene
Spä­tes­tens seit 2011 über­nimmt Turau zuneh­mend logis­ti­sche Auf­gaben auf Ver­an­stal­tungen des Ber­liner Neo­na­zi­netz­werks NW-Berlin, in enger Ver­flech­tung mit der Ber­liner NPD. Neben Anti-Antifa-Aktiv­itäten und Ord­ner­diensten auf Kund­ge­bungen und Par­tei­tagen, tritt Turau mitt­ler­weile regel­mäßig als Fahrer des Laut­spre­cher­wa­gens der Ber­liner NPD in Erschei­nung.
Am 14. Mai 2011, ver­suchte der NW-Berlin im Zuge sein­er „Aus­länder raus!“-Kampagne einen Auf­marsch in Berlin-Kreuzberg durch­zu­führen. Noch im U-Bahn­hof ver­an­stalten die Neo­nazis eine Hetz­jagd auf Migrant_innen. Wenig später atta­ckierten sie unter den Augen der Polizei eine kleine Gruppe an Gegendemonstrant_innen. Mike Turau befand sich unter den 120 Neo­nazis, die kon­spi­rativ aus dem gesamten Bun­des­ge­biet ange­reist waren. Drei Monate später, am 13. August, fuhr Mike Turau den Laut­spre­cher­wagen wäh­rend ein­er NPD-Kundge­bung in Berlin-Pren­zlauer Berg. Das gle­iche Bild gab es am 17. Juni 2012 wäh­rend ein­er NPD-Kundge­bung in Berlin-Friedrichshain.
In sein­er Funk­tion als Ord­ner bei ein­er NPD-Saalver­anstal­tung Berlin-Gropiusstadt, bedro­hte er am 16. Feb­ru­ar 2013 anwe­sende Pressevertreter_innen ohne, dass die Polizei ein­griff. Am 14. April 2013 gehörte Mike Turau zum Kreise von acht NPD’ler_innen, die in Berlin-Tier­garten mit Mega­phon und einem Trans­pa­rent eine Kle­inst-Kundge­bung abhiel­ten. Die Reden hiel­ten die NPD-Funk­tionär_in­nen Maria Fank und Andreas Storr. Auf ein­er Kund­ge­bung am 8. Mai 2013 in Berlin-Karl­shorst küm­merte sich Turau gemein­sam mit NPD-Lan­deschef Sebas­tian Schmidtke um den Auf­bau der Tech­nik, anschlie­ßend nahm er an ein­er NPD-Kundge­bung in Königs Wus­ter­hausen teil. Wäh­rend ein­er NPD-Kundge­bungs­tour am 13. Juli 2013 war Turau in Hel­lers­dorf, Rei­ni­cken­dorf, Span­dau und Mari­en­fehle als Ord­ner tätig.
Wäh­rend ein­er NPD-Kundge­bung am 20. August 2013 in Berlin-Hellers­dorf atta­ckierte Turau in sein­er Funk­tion als Ord­ner eine Repor­terin des Ber­liner Kuri­ers, außer­dem steu­erte er den NPD-eige­nen Laut­spre­cher­wagen. Das gegen ihn ein­ge­lei­tete Ver­fahren wegen Kör­per­ver­let­zung dauert der­zeit noch an. Gemein­sam mit dem eben­falls in KW ansäs­sigen Ben­jamin Weise und wei­teren bekan­nten Ber­liner Neonaziaktivist_innen, trat Mike Turau am 8. Feb­ru­ar 2014 wäh­rend ein­er wei­teren NPD-Kundge­bungs­tour als Ord­ner in Erschei­nung.
Jugend­trainer beim SC-Blau Weiss Schen­ken­dorf
Mit Mike Turau beschäf­tigt der Königs Wus­ter­hau­sener Fuß­ball­verein „SC-Blau Weiss Schen­ken­dorf 1931 e.V.“ einen lang­jäh­rigen und stadt­be­kannten Neo­nazi im Bere­ich der Kinder– und Jugend­ar­beit mit Sechs– bis Zehn­jäh­rigen. Ein PDF-Doku­ment des Ver­eins („Stand: 04.11.2014“) zeigt, dass Mike Turau min­des­tens seit Novem­ber 2014 als offi­zi­eller Train­er in Erschei­nung tritt. Auch bei der Wahl der Sponsor_innen hat man bei dem bran­den­bur­gi­schen Sport­verein offen­bar kei­nerlei Berüh­rungs­ängste. So tritt u.a. das Bestat­tungs­haus Grunow als offi­zi­eller Spon­so­ring­partner des Ver­eins in Erschei­nung.
„Bestat­tungs­haus Grunow“, Spon­sor mit frag­wür­diger Vor­ge­schichte
Der an vor­her­ge­hender Stelle bere­its erwäh­nte Inhab­er Ron­ny Grunow trat spä­tes­tens ab 2008 öffent­lich als aktives Mit­glied der FK-KWh in Erschei­nung, was ihm sei­ner­zeit eine Erwäh­nung in der anti­fa­schis­ti­schen Recher­che­zeit­schrift „Fight Back“ ein­brachte. [8]
Grunow war nicht nur regel­mäßig mit Mike Turau und wei­teren KWer Neo­nazis auf Nazi-Aufmärschen unter­wegs. Im April 2008 betei­ligte er sich an ein­er gewalt­tä­tigen Ein­schüch­te­rungs­ak­tion gegen­über einem Anti­fa­schisten im KWer Orts­teil Zerns­dorf. Zuerst ver­teilten Grunow und wei­tere Neo­nazis dif­fa­mie­rende Flug­blätter in der Nach­bar­schaft. Anschlie­ßend sucht­en sie dessen Grund­stück auf, beschossen es mit Signal­mu­ni­tion und ver­suchten unter Rufen wie „Jet­zt bist du dran!“ zum Haus vor­zu­dringen. Glück­li­cher Weise schei­terten sie am Hoftor und der Gegen­wehr des Betrof­fenen. Noch bevor sie ihren Angriff been­deten, zog ein­er der Neo­nazis eine Gas­pis­tole und schoss aus näch­ster Nähe in Rich­tung des Ange­grif­fenen. [9]
Auch wenn die let­zten doku­men­tierten Akti­vi­täten Gru­nows bere­its einige Jahre zurück liegen, scheint er sich bis heute nicht vom brauen Milieu gelöst zu haben. In der Face­book-Fre­un­desliste Gru­nows find­en sich heute dut­zende offen auf­tre­tende Neo­nazis. Unter den Pro­filen mit offe­nen Bekennt­nissen zu neo­na­zis­ti­schen Grup­pen wie der Nazi­cliuqe „Aryan Blood Bro­thers Bran­den­burg“, soge­nannten Nein-zum-Heim-Ini­tia­tiv­en und den „Freie Natio­na­listen“, find­en sich auch Pro­file von Mitte der 2000er Jahre nament­lich bekan­nt gewor­denen Akti­visten der AG– bzw. FK-KWh, wie z.B. Thomas Heuch­ler und Daniel Man­tai wieder, die ihre rechte Gesin­nung auch 2014 noch offen zur Schau stellen.
„Brown­town“ Königs Wus­ter­hausen, ein blind­er Fleck?
Seit Anfang der 1990er Jahre genießt die 35.000-Einwohner_innenstadt süd­öst­lich von Berlin ver­dien­ter­maßen den Ruf eines „Brown­towns“, eines Rück­zugs­raums für Neo­nazis. Wie aus­zugs­weise geschil­dert, kon­nte sich in der Region eine aktive Neo­na­zi­szene über Jahre hin­weg weit­ge­hend unge­hin­dert ent­falten. Neben der schüt­zenden Rolle des Staates, dessen V-Mann Carsten Szc­ze­panski durch die 1990er Jahre hin­durch beim Aus­bau der Szene eine beson­ders unrühm­liche Rolle spielte, kon­nten sich die domi­nant auf­tre­tenden Neo­nazis auch auf die Igno­ranz und die stille Dul­dung weit­er Teile der KWer Zivil­ge­sell­schaft ver­lassen. Wenn sich über­haupt Wider­spruch regte, schwang nicht sel­ten schon eine gehö­rige Por­tion Angst um den Stan­dort, um „den Ruf der Stadt“ mit. In den sel­tensten Fällen aber eine fun­dierte anti­fa­schis­ti­sche Hal­tung, die sich nicht in kurz­wei­liger Sym­bol­po­litik erschöpfte. Gab es bis Ende der 2000er Jahre noch anti­fa­schis­tisch aktive Grup­pen und Ein­zel­per­sonen, denen es von Zeit zu Zeit erfolg­reich gelang, ein Schlag­licht auf die Akti­vi­täten der recht­en Szene in und um KW und den vor­herr­schenden gesell­schaft­li­chen Kon­sens zu rich­teten, so scheint es mitt­ler­weile, dass die Region seit dem Weg­bre­chen dieser Struk­turen ein weit­ge­hend blind­er Fleck gewor­den ist.
Dabei zeigt nicht erst, dass wie im Fall von Mike Turau ein lang­jäh­riger und stadt­be­kannter Neo­nazi in einem Sport­verein auf Kinder los­ge­lassen wird, dass die Beschäf­ti­gung mit der Region noch immer ange­bracht ist. Auch der Zuzug ein­er Rei­he von Neo­nazis wie René Bethage (ex– BASO) und Andreas Thomä (NW-Berlin) nach KW, das KWer Nazi-Mod­e­la­bel „Erik and Sons“, die Zusam­men­ar­beit von KWer Neo­nazis wie Mike Turau, Manuel Arnold und Ben­jamin Weise mit Ber­liner Struk­turen und die noch immer regen Akti­vi­täten von NPD Dah­me­land, Freien Kräften und anderen Neo­na­zi­zu­sam­men­schlüssen in der Region, soll­ten von Antifaschist_innen nicht auf die leichte Schul­ter genom­men wer­den.
[1] fight.back 03 — Antifa-Recherche Berlin-Bran­den­burg, Feb­ru­ar 2006, S. 39
[2] ebd. S. 41
[3] ebd. S. 40
[4] fight.back 04 — Antifa-Recherche Berlin-Bran­den­burg, Mai 2009, S. 70
[5] Chronik rechter Akti­vi­täten, Auto­nome Antifa Königs Wus­ter­hausen — Ein­trag vom 25. Mai 2007
[6] Chronik rechter Akti­vi­täten, Auto­nome Antifa Königs Wus­ter­hausen — Ein­trag vom 11. August 2008
[7] Chronik rechter Akti­vi­täten, Auto­nome Antifa Königs Wus­ter­hausen — Ein­trag vom 27. Jan­u­ar 2009
[8] fight.back 04 — Antifa-Recherche Berlin-Bran­den­burg, Mai 2009, S. 70
[9] Chronik rechter Akti­vi­täten, Auto­nome Antifa Königs Wus­ter­hausen — Ein­trag vom 10. April 2008

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