16. Januar 2006 · Quelle: Antifaschistische Gruppen im Westhavelland

Nazistrukturen im Raum Rathenow — Premnitz analysiert

Ein Antifaschis­tis­ches Autorenkollek­tiv hat rück­blick­end auf das Jahr 2005 eine umfan­gre­iche Doku­men­ta­tion erar­beit­et, die Aktiv­itäten von Nazikam­er­ad­schaften und recht­sex­tremen Organ­i­sa­tio­nen im west­lichen Havel­land aufzeigt, die Pro­tag­o­nis­ten out­et und deren Hand­lun­gen analysiert.

Äußerst detail­re­ich wird so vor allem die Re – bzw. Neuor­gan­i­sa­tion der recht­sex­tremen Szene im Raum Rathenow – Prem­nitz nach den Ver­boten der Kam­er­ad­schaften „Hauptvolk“ und „Sturm 27“ betra­chtet. Ins­beson­dere die hier aufgezeigten vielfälti­gen Beschäf­ti­gungs­felder der regionalen Recht­sex­trem­is­ten – von der Teil­nah­men an revi­sion­is­tis­chen Nazi­aufmärschen über Pro­pa­gan­daak­tio­nen zu ide­ol­o­gisch bed­ingten Gewaltüber­grif­f­en und Fußbal­lkrawallen – zeu­gen von ein­er dumpfen und aggres­siv­en Szene, deren Gefährlichkeit für die Region auch nach den Polizeimaß­nah­men nicht unter­schätzt wer­den sollte. 

Auch neue recht­sex­treme Struk­turen, die sich nach dem bun­desweit­en Medi­ene­cho infolge der Kam­er­ad­schaftsver­bote im West­havel­land pro­fil­ieren woll­ten und wollen, wer­den hier erwäh­nt. Vor allem die per Post­wurf­sendung flächen­deck­end ver­bre­it­ete soziale Dem­a­gogie des so genan­nten „Schutzbund Deutsch­land“ und des Rathenow­er NPD Ver­ban­des wur­den als gefährliche Bele­bung der recht­sex­tremen Szene erkannt. 

Die Doku­men­ta­tion ist in dig­i­taler Form hier hin­ter­legt und kann kosten­los run­terge­laden werden.

westhavelland.antifa.net

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