29. Juli 2003 · Quelle: MAZ

Neuruppin: Festnahme nach versuchtem Mord

Durch einen Mitar­beit­er eines Wach­schutzun­ternehmens wurde der Neu­rup­pin­er Polizei mit­geteilt, dass es im Über­gangswohn­heim für Asyl­be­wer­ber im Neu­rup­pin­er Stadt­ge­bi­et am Son­ntagabend zunächst zu ein­er verbalen
Auseinan­der­set­zung zwis­chen mehreren Heim­be­wohn­ern kam und danach vor dem Über­gangswohn­heim geschossen wurde. 

Die unverzüglich aufgenomme­nen Ermit­tlun­gen der Neu­rup­pin­er Kripo ergaben, dass es zwis­chen sechs Heim­be­wohn­ern zum Stre­it kam. In der weit­eren Folge schoss ein­er der Beteil­gten vor dem Über­gangswohn­heim mehrmals in Richtung
der anderen Heim­be­wohn­er. Per­so­n­en wur­den dabei nicht ver­let­zt. Danach flüchtete der Täter. 

Im Ergeb­nis der umfan­gre­ichen Fah­n­dungs­maß­nah­men, die mit Unter­stützung der Bere­itschaft­spolizei im Neu­rup­pin­er Stadt­ge­bi­et von 25 Beamten durchge­führt wur­den, gelang es den Beamten einen 20-jähri­gen Tatverdächtigen
festzunehmen. Die weit­eren Ermit­tlun­gen, die durch die Krim­i­nalpolizei des Polizeiprä­sid­i­ums Pots­dam geführt wur­den, ergaben, dass der Täter mit einer
“schar­fen” Waffe geschossen hat­te. Die Auseinan­der­set­zung stand im Zusam­men­hang mit dem Zigaret­ten­han­del. Als Motiv für die Tat wurde Habgi­er herausgearbeitet. 

Durch die Staat­san­waltschaft Neu­rup­pin wurde die Straftat als ver­suchter Mord bewertet. 

Die Vernehmungen, bei denen Dol­metsch­er einge­set­zt wer­den sowie die Such­maß­nah­men nach der Tat­waffe sind noch nicht abgeschlossen.

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