12. Januar 2016 · Quelle: ak_antifa Potsdam

PEGIDA in Potsdam läuft nicht — Polizei dreht frei

Die Demonstration von POGIDA/BÄRGIDA am 11. Januar 2016 in Potsdam wurde verhindert. Etwa 1.500 bis 2.500 Menschen stellten sich dem rassistischen Aufmarsch entgegen.

Die Demon­stra­tion von POGIDA/BÄRGIDA am 11. Jan­u­ar 2016 in Pots­dam wurde ver­hin­dert. Etwa 1.500 bis 2.500 Men­schen stell­ten sich dem ras­sis­tis­chen Auf­marsch entgegen.
Nach einem HipHop-Konz­ert und Break­dance auf dem Bass­in­platz gab es im Anschluss laut­starken Protest, Block­aden und entschlossene Gegen­wehr gegen den dreis­ten Ver­such von Pogi­da in Pots­dam zu demon­stri­eren. Den etwa 100 Rassist_innen und “besorgten Bürger_innen” blieb nichts anderes übrig, als sich auf dem fin­steren Bass­in­platz die Beine in den Bauch zu ste­hen. Während­dessen sorgten hun­derte Demonstrant_innen im Umfeld des Platzes dafür, dass die zwei angekündigten BÄRGI­DA-Busse samt Insass_innen aus Berlin nur mit heftiger Verzögerung und Glas­bruch ankamen.
Antifaschis­tis­che Block­aden rund um den Bass­in­platz stell­ten sich­er, dass es zu kein­er Demon­stra­tion seit­ens der Rassist_innen kom­men kon­nte. Um etwa 22:15 Uhr wur­den diese dann durch die Polizei unter mas­siv­en Protesten zum Haupt­bahn­hof geleitet.
Der Abend war geprägt von wüten­der und direk­ter Gegen­wehr gegen Rassist_innen, “besorgte Bürger_innen”, Neon­azis und andere Men­schen­feinde. Aber auch mas­sive Polizeige­walt, der unkon­trol­lierte Ein­satz von Pfef­fer­spray und
Prügelorgien gegen linke Demonstrant_innen war Teil dieses Abends. Ohne Ein­satzkonzept und offen­bar men­tal über­fordert sorgten die einge­set­zten Beamt_innen für zusät­zlichen Frust bei den Block­ieren­den, kein Wun­der, dass sich dieser regelmäßig durch gezielte Wut entlud.
Alyssa Schmidt, die Sprecherin des ak_antifa sagt zum heuti­gen Abend: “Wir haben den Rassist_innen von Pogi­da heute genau die Bla­m­age bere­it­et, die wir gestern angekündigt haben. Offen­siv­er Antifaschis­mus ist und bleibt ein
bewährtes Konzept in Potsdam.”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Beiträge aus der Region

Die heuti­gen Veröf­fentlichun­gen von Frag­Den­Staat, rbb und dem ARD-Poli­tik­magazin Kon­traste führen vor Augen, zu welchen frag­würdi­gen Mit­teln das Bran­den­burg­er Innen­min­is­teri­um greift, um den Bau eines  Abschiebezen­trums am BER durchzusetzen.
Das Bünd­nis “Abschiebezen­trum BER ver­hin­dern” startet heute (04.07.2022) eine
Online-Aktionswoche gegen “Hard­er und Part­ner” – der Abschiebein­vestor soll das
geplante Abschiebezen­trum am Flughafen BER bauen.
An die Evan­ge­lis­che Kirche: Ver­ant­wor­tung JETZT. Protest entkrim­i­nal­isieren! Aufruf zur Demo “Gar­nisonkirche stop­pen”: Dien­stag, 7. Juni, 17 Uhr Start Am Grü­nen Git­ter 1, Frieden­skirche / Sitz des Ev. Kirchenkreis­es Potsdam 

Opferperspektive

Logo de rOpferperspektive Brandenburg

NSUwatch Brandenburg

Polizeikontrollstelle

Logo der Polizeikontollstelle - Initiative zur Stärkung der Grund- und Bürgerrechte gegenüber der Polizei

Netzwerk Selbsthilfe

Termine für Potsdam

Termine für Berlin

Suche

  • Kategorien


  • Regionen



Inforiot