17. März 2003 · Quelle: Berliner Zeitung

Proteste gegen Waffenbörse in Potsdam

POTSDAM. Rund 50 Demon­stran­ten haben am Sonnabend in Pots­dam gegen die
inter­na­tionale Waf­fen­börse protestiert, die am sel­ben Tag im Blauhaus
stat­tfand.
Aufgerufen zu der Kundge­bung hat­ten die Pots­damer Grü­nen. “Wir lehnen
einen
Waf­fenkult nach amerikanis­chem Vor­bild ab”, sagte die
Grü­nen-Bun­destagsab­ge­ord­nete Cor­nelia Behm. Waf­fen­börsen wür­den jün­gere
Men­schen zu mil­itärischen
Hand­lun­gen ver­leit­en. Die Grü­nen in Pots­dam hat­ten Min­is­ter­präsi­dent
Matthias
Platzeck (SPD) vor eini­gen Tagen aufge­fordert, die Waf­fen­börse zu
ver­bi­eten. In
anderen Bun­deslän­dern wie Nor­drhein-West­falen seien solche Waf­fen­messen
ver­boten, sagte der Sprech­er des Kreisver­ban­des, Nils Naber.
Die Waf­fen­börse, die zum drit­ten Mal in Pots­dam stat­tfand, zählte
mehrere
tausend Besuch­er. Neben Waf­fen ver­schieden­ster Art wur­den auch so
genan­nte
his­torische Kriegslit­er­atur, Orden und Ehren­ze­ichen aus dem Drit­ten
Reich
ange­boten.

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