6. Februar 2019 · Quelle: Indymedia

Raus aus dem Knast, Rein in die Grube!

Die Energiegewin­nung durch Kohle zer­stört unseren Plan­eten und das Leben auf ihm. Die Prof­ite machen dabei Wenige, die Schä­den tra­gen hinge­gen alle. Die kap­i­tal­is­tis­che Wirtschaftsweise, gestützt von staatlichen Repres­sion­sor­ga­nen, macht diese kli­maz­er­störende Energiepro­duk­tion erst möglich.
Wider­stand, der in diesem Fall nichts anderes ist als eine das Leben auf diesem Plan­eten erhal­tene Maß­nahme, wird krim­i­nal­isiert. Im Namen von Prof­it­max­imierung und dem Sta­tus Quo wird wegges­per­rt, wer sich für eine lebenswerte Zukun­ft und seine Umwelt ein­set­zt. Dem Staat liegt nicht das Leben und Über­leben „sein­er Schüt­zlinge“ am Herzen, son­dern die wirtschaftlichen Inter­essen weniger Großkonz­erne. Polizei und Jus­tiz tun den Rest und krim­i­nal­isieren Aktivisti mit­tels Ein­schüchterung, Iso­la­tion und Strafen.

Am 4. Feb­ru­ar block­ierten 23 Aktivisti Braunkohle­bag­ger im Abbauge­bi­et der bran­den­bur­gis­chen Lausitz. Mit­tler­weile sind sie den Repres­sion­sor­ga­nen aus­ge­set­zt, einige immer noch fest­ge­set­zt! Wir sol­i­darisieren uns mit der Aktion und allen von Repres­sio­nen Betrof­fe­nen.

Am Abend des 5. Feb­ru­ar nutzten wir deshalb eine von den Berlin­er Wasser­be­trieben zur Wer­bung genutzte Wand, um die Aktion aus dem Bran­den­burg­er Matsch in die Berlin­er Innen­stadt zu tra­gen.

Frei­heit für alle poli­tis­chen Gefan­genen! Kohleausstieg jet­zt!

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