25. März 2005 · Quelle: diverse

Rechte wählen auch SPD

(FR) Das recht­sex­treme Poten­zial in der Bevölkerung Berlins ist mit sechs Prozent
nur halb so hoch wie im bran­den­bur­gis­chen Umland. Das haben Poli­tolo­gen
mehrerer Uni­ver­sitäten mit ein­er neuen Unter­suchungsmeth­ode her­aus­ge­fun­den.

Berlin · 23. März · In Ost- und West­teil Berlins sind recht­sex­treme
Ein­stel­lun­gen gle­ich häu­fig: Das werten die Forsch­er als Beleg für das
Zusam­menwach­sen der Stadt. In Bran­den­burg sind solche Ansicht­en im
“Speck­gür­tel” um Berlin etwa um die Hälfte höher als in der Haupt­stadt; in
von Berlin ent­fer­n­ter gele­ge­nen Teilen Bran­den­burgs mit hoher
Arbeit­slosigkeit sehen die Wis­senschaftler das Poten­zial bei 13 Prozent.

Richard Stöss und Oskar Nie­der­may­er von der FU Berlin haben zusam­men mit
Forsch­ern aus Erlan­gen, Jena, Leipzig und Mainz einen Kat­a­log zur Mes­sung
recht­sex­tremer Ein­stel­lun­gen entwick­elt. Er enthält Äußerun­gen zur
Befür­wor­tung von Dik­taturen, Aus­län­der­feindlichkeit, Chau­vin­is­mus,
Anti­semitismus, Sozial­dar­win­is­mus (“unwertes Leben”) und zur Ver­harm­lo­sung
des Nation­al­sozial­is­mus. Auf die Antworten gibt es Punk­te: drei für
Zus­tim­mung, zwei für eher Zus­tim­mung, einen für eher Ablehnung, keinen für
Ablehnung.

Zum recht­sex­tremen Poten­zial wird gezählt, wer min­destens neun der 18
möglichen Punk­te erre­icht. Die Wis­senschaftler hof­fen, dass ihr Maßstab bei
Umfra­gen zum Recht­sex­trem­is­mus Stan­dard wird; Ergeb­nisse wären so über Jahre
ver­gle­ich­bar.

Nicht alle Recht­en wählen auch Parteien wie NPD oder DVU: Aus den zum
recht­sex­tremen Poten­zial Zäh­len­den wür­den sich 30 Prozent für die SPD, 26
Prozent für die CDU und sieben Prozent sog­ar für die PDS entschei­den. In
Bran­den­burg wür­den 31 Prozent, in Berlin 26 Prozent der zum recht­en
Poten­zial Zäh­len­den recht­sex­treme Parteien wählen. Die Grü­nen find­en nur bei
einem Prozent Anklang.

In Berlin und Bran­den­burg zusam­men find­en sich recht­sex­treme Ein­stel­lun­gen
beson­ders bei über 65-Jähri­gen (12,1 Prozent) und bei Men­schen über 75
Jahren (10,5 Prozent). Für die 68er-Gen­er­a­tion der heute zwis­chen 55- und
64-Jähri­gen und der fol­gen­den Jahrgänge (35 bis 54 Jahre) ermit­tel­ten die
Forsch­er Anteile von 8,3 und 6,5 Prozent. Bei den unter 35-Jähri­gen liegt
der Anteil bei 9,7, bei 18 bis 24 bei 5,5 Prozent.

In Ost wie West: Sechs Prozent denken recht­sex­trem

Die Paul-Lazars­feld-Gesellschaft stellt eine neue Umfrage zur Sit­u­a­tion in Berlin und Bran­den­burg vor

(Berlin­er Zeitung) Sechs Prozent der Berlin­er haben ein mehr oder weniger recht­sex­tremes
Welt­bild. In Bran­den­burg sind es mit zwölf Prozent dop­pelt so viele. Das
ist das Ergeb­nis ein­er neuen Studie über Recht­sex­trem­is­mus, die das
Mei­n­ungs­forschungsin­sti­tut For­sa, die Deutsche Paul-
Lazars­feld-Gesellschaft und die Freie Uni­ver­sität Berlin am Mittwoch
vorgestellt haben. Inner­halb von Berlin gibt es keinen Unter­schied in
der Verteilung des braunen Gedankengutes, wie der Berlin­er Pro­fes­sor für
Poli­tik- und Sozial­wis­senschaften Richard Stöss, ein­er der bei­den
Autoren der Studie, erläuterte: “Kurz nach der Wende gab es
Unter­schiede, aber die Iden­titäten in Ost- und West ‑Berlin wach­sen
schneller zusam­men als etwa Berlin und Bran­den­burg.”

Neue Methodik

Bish­erige Stu­di­en zum The­ma hat­ten Quoten von fünf bis 20 Prozent
gefun­den, “aber die hat­ten unter­schiedliche Messkonzepte”, wie Stöss
erläuterte. Ob die Zahlen der aktuellen Studie einen Zuwachs oder ein
Abflauen der recht­sex­tremen Ten­den­zen beschreiben, kön­nen die Autoren
nicht sagen. “Wir fan­gen hier mit ein­er neuen Mess­meth­ode an”, erk­lärte
Oskar Nie­der­may­er, Co-Autor und wie Stöss Pro­fes­sor am
Otto-Suhr-Insti­tut der FU. Der Hin­ter­grund der neuen Methodik ist die
Tat­sache, dass recht­sex­tremes Ver­hal­ten “ziem­lich über­schaubar ist”
anhand von Mit­gliederzahlen rechter Parteien und Organ­i­sa­tio­nen, dem
Wahlver­hal­ten und etwa recht­en Gewalt­tat­en, sagte Stöss: “Aber die
Ein­stel­lung zu messen ist schwierig.”

Für diese Auf­gabe entwick­el­ten die bei­den Berlin­er Wis­senschaftler
zusam­men mit Kol­le­gen aus ganz Deutsch­land eine “DIN-Norm” für
Recht­sex­trem­is­mus. Dieser sei zusam­menge­set­zt aus sechs Dimen­sio­nen, so
die Grun­dan­nahme: der Befür­wor­tung recht­sautoritär­er Dik­taturen,
Chau­vin­is­mus, Aus­län­der­feindlichkeit, Anti­semitismus, Sozial­dar­win­is­mus
und zulet­zt der Ver­harm­lo­sung des Nation­al­sozial­is­mus. Für jeden dieser
Teil­bere­iche sucht­en sie typ­is­che Aus­sagen, denen die Befragten mehr
oder weniger zus­tim­men soll­ten.

Nach eini­gen Proberun­den fil­terten die Forsch­er die stärk­ste Aus­sage pro
Gebi­et her­aus, zum Beispiel für das Ver­hält­nis zu Dik­taturen: “Wir
soll­ten einen Führer haben, der Deutsch­land zum Wohle aller mit stark­er
Hand regiert.” Dass das auch Men­schen beja­hen, die etwa eine
kom­mu­nis­tis­che Dik­tatur wollen, schließt Nie­der­may­er aus: “Das Wort
‚Führer ist ein stark­er Stim­u­lus und ein­deutig rechts beset­zt, genau­so
wie die ‚starke Hand .” Zum The­ma Chau­vin­is­mus musste die Befragten
hier­auf reagieren: “Andere Völk­er mögen Wichtiges voll­bracht haben, an
die deutschen Leis­tun­gen reicht das aber nicht her­an.” Zum Punkt
Sozial­dar­win­is­mus: “Es gibt wertvolles und unwertes Leben.” Zulet­zt zur
Ver­harm­lo­sung der NS-Zeit: “Der Nation­al­sozial­is­mus hat­te auch seine
guten Seit­en.” Je nach Antwort — “stimme völ­lig zu” bis “lehne völ­lig
ab” — ver­gaben die Forsch­er Punk­te, ab der Hälfte der möglichen Punk­te
galt der Befragte als recht­sex­trem.

“Die Bran­den­burg­er stimmten den Aus­sagen über alle Kat­e­gorien hin­weg
häu­figer zu als Berlin­er”, erläutert Nie­der­may­er die Ergeb­nisse. Im
Gegen­zug lehn­ten in Berlin 23 Prozent der Befragten alle Aus­sagen ab, in
Bran­den­burg nur 13 Prozent. Beson­ders groß war der
Stadt-Land-Unter­schied bei der Dik­taturbe­für­wor­tung: Während sich nur
zwölf Prozent der Berlin­er nach einem neuen Führer sehnen, waren es in
Bran­den­burg 24 Prozent der Befragten. Zudem scheint die Regel zu gel­ten:
Je weit­er weg von der Stadt desto größer das recht­sex­treme Poten­zial -
was dur­chaus dem Klis­chee entspricht.

Über­raschen­des fan­den die Forsch­er jedoch etwa beim Abgle­ich mit anderen
Unter­suchun­gen, denen zufolge die Mit­glieder und Wäh­ler rechter Parteien
und rechte Gewalt­täter vor­wiegend jung und männlich sind. Nie­der­may­er
und Stöss befragten zwar nur Wahlberechtigte ab 18 Jahren, kön­nen also
über rechte Jugend­kul­tur nichts aus­sagen. Doch Män­ner und Frauen
scheinen sta­tis­tisch gle­ich anfäl­lig für braunes Gedankengut zu sein.
Und der Anteil von Men­schen mit einem recht­sex­tremen Welt­bild war bei
den 65–74-Jährigen in Berlin und Bran­den­burg mit 12,1 Prozent am
höch­sten. Bei den 18–24-Jährigen fan­den die Forsch­er nur 5,5 Prozent.
Stöss: “Es gibt den Rück­halt der Älteren, die nicht mehr selb­st han­deln
kön­nen, für die Jun­gen, die aktiv wer­den.”

Recht­sradikale vor allem in der Prov­inz

Regionale Studie belegt, dass braunes Gedankengut auf dem Land stärk­er ver­bre­it­et ist als in der Stadt

(Tagesspiegel)Rechtsextremistische Ansicht­en sind in Bran­den­burg deut­lich stärk­er
ver­bre­it­et als in Berlin. Während rund zwölf Prozent der Bran­den­burg­er
ein recht­sradikales Welt­bild vertreten, sind es in Berlin etwa sechs
Prozent. Dies ist das Ergeb­nis ein­er gemein­samen Studie der Deutschen
Lazars­feld-Gesellschaft, der Freien Uni­ver­sität und des
Mei­n­ungs­forschungsin­sti­tuts For­sa. “Die Berlin­er sind weit weniger
anfäl­lig für den Recht­sex­trem­is­mus als die Bran­den­burg­er”, sagt
Sozial­wis­senschaftler Richard Stöss.

Für die Studie haben die Forsch­er 2000 Men­schen befragt: in West- und
Ost-Berlin, dem so genan­nten S
peck­gür­tel und der bran­den­bur­gis­chen
Prov­inz. Gefragt war ihre Mei­n­ung zu unter­schiedlichen The­sen, zum
Beispiel: “Wir soll­ten einen Führer haben, der Deutsch­land zum Wohle
aller mit stark­er Hand regiert.” Oder: “Wenn Arbeit­splätze knapp wer­den,
sollte man die Aus­län­der wieder in ihre Heimat zurückschick­en.” Und: “Es
gibt wertvolles und unwertes Leben.”

Zu den Ergeb­nis­sen: Danach sind im Ost- und West­teil Berlins keine
Unter­schiede auszu­machen. Deut­liche Dif­feren­zen gibt es aber zwis­chen
dem Umland und der bran­den­bur­gis­chen Prov­inz: Während um Berlin herum
nur neun Prozent eine recht­sex­treme Gesin­nung vertreten, sind es in den
ent­fer­nt gele­ge­nen Regio­nen rund 13 Prozent. Bei recht­sradikalen
Über­grif­f­en sind die Täter zumeist junge Män­ner, das radikale
Gedankengut ist aber in Berlin und Bran­den­burg vor allem in der älteren
Gen­er­a­tion ver­bre­it­et: Während 5,5 Prozent der 18- bis 24-Jähri­gen
recht­sex­treme The­sen befür­worten, sind es bei den über 65-Jähri­gen knapp
23 Prozent. Auf eine kurze Formel gebracht heißt dies: “Die Jun­gen
tun s, die Alten dulden s”, sagt Stöss.

Offen­bar ist es vor allem eine Frage der Bil­dung: Während unter den
Befragten mit Abitur oder Studi­um nur zwei Prozent recht­sex­trem denken,
sind es unter den Hauptschu­la­bgängern zwölf Prozent.

Zu Entwick­lun­gen und Ten­den­zen kann Stöss nichts sagen: Für die Studie
hat er gemein­sam mit anderen Forsch­ern eine neue, vere­in­heitlichte Skala
entwick­elt. Sie mache es möglich, kün­ftig deutsch­landweit
Ver­gle­ich­szahlen zu erhal­ten. Denn bis­lang habe nahezu jede Studie ein
anderes Ergeb­nis zutage gebracht. Mal bewegte sich die Zahl der
Recht­sex­trem­is­ten bei fünf, mal bei zwanzig Prozent — je nach
Mes­sungsmeth­ode.

Sechs Prozent sind recht­sex­trem

In Bran­den­burg hegen zwölf Prozent recht­sex­tremes Gedankengut, in Berlin ist es die Hälfte. Kaum Unter­schiede im Ost- und West­teil der Stadt. Das zeigt eine neue Studie.

(TAZ)“Es gibt wertvolles und unwertes Leben.” Wer dieser und fünf ähn­lichen
Aus­sagen voll zus­timmt, der hat eine ein­deutige recht­sex­treme
Ein­stel­lung. Das besagt eine neue Studie des Mei­n­ungs­forschungsin­sti­tuts
For­sa in Koop­er­a­tion mit der Freien Uni­ver­sität, die gestern vorgestellt
wurde. Die Ker­naus­sage der Befra­gun­gen im Okto­ber und Novem­ber 2004:
Sechs Prozent der wahlberechtigten Berlin­er hegen ein­deutig
recht­sex­tremes Gedankengut. Zahlen­mäßige Unter­schiede zwis­chen Ost- und
West­ber­lin gibt es dabei nicht.

In Bran­den­burg sind es mit zwölf Prozent dop­pelt so viele, das ist jed­er
achte Wahlberechtigte. Dabei gibt es starke Unter­schiede zwis­chen
ländlichen und städtis­chen Gebi­eten. Im so genan­nten Speck­gür­tel rund um
die Haupt­stadt fall­en laut Studie unter­durch­schnit­tliche neun Prozent
unter die Recht­sex­tremen-Def­i­n­i­tion. In den weit­er ent­fer­n­ten Regio­nen
sind es 13 Prozent.

Über­rascht hat dieses Ergeb­nis die Mach­er der Unter­suchung nicht. “Wir
wussten aus früheren Stu­di­en, dass unge­fähr ein solch­es Poten­zial
beste­ht”, sagte Oskar Nie­der­may­er, Poli­tologe an der FU. Die neue
Analysemeth­ode bestätige vielmehr eine Faus­tregel früher­er
Unter­suchun­gen, fügte sein Kol­lege Richard Stöss hinzu. Und die lautet:
Das rechte Poten­zial ist in Bran­den­burg dop­pelt so groß wie in Berlin.
Je höher die Schul­bil­dung der Befragten, desto geringer ist ihre Nei­gung
zu rechtem Gedankengut. Doch dieser Ein­druck kann trü­gen, gibt
Nie­der­may­er zu: “Hoch gebildete Befragte haben bei den Fra­gen eher den
Brat­en gerochen.” Und daher bei ihren Antworten auch eher gel­o­gen.

Die Stu­di­energeb­nisse lassen aus Sicht der FU-Pro­fes­soren nicht auf ein
Erstarken rechter Parteien in Berlin schließen. “Leute mit
recht­sex­tremen Ein­stel­lun­gen wählen noch lange nicht recht­sex­treme
Parteien”, sagt Poli­tologe Stöss. Den Recht­sex­tremen man­gele es an
Organ­i­sa­tion, Geld sowie einem Spitzenkan­di­dat­en, der auch auf
kon­ser­v­a­tive Schicht­en wirkt. Außer­dem brauche es ein The­ma, das auch so
genan­nte Protest­wäh­ler anziehe.

Ist also in Berlin alles im grü­nen Bere­ich, was die Braunen ange­ht? Bei
weit­em nicht. Auf den zweit­en Blick zeigt sich: Viele Haupt­städter
denken chau­vin­is­tisch, aus­län­der­feindlich, sozial­dar­win­is­tisch und
anti­semi­tisch. So stimmt jed­er fün­fte Berlin­er (21 Prozent) fol­gen­der
Aus­sage voll und ganz zu: “Andere Völk­er mögen Wichtiges voll­bracht
haben, an deutsche Leis­tun­gen reicht das aber nicht her­an.” Und 20
Prozent find­en: “Wenn Arbeit­splätze knapp wer­den, sollte man die
Aus­län­der wieder in ihre Heimat zurückschick­en.” Immer­hin 13 Prozent
Zus­tim­mung gibt es unter Berlin­ern für den Satz: “Auch heute noch ist
der Ein­fluss der Juden zu groß.” Matthias Lohre

Recht­sex­tremes Gedankengut in ländlichen Regio­nen ver­bre­it­et

Studie belegt deut­lichen Unter­schied zu Berlin

(LR)Rechtsextremes Gedankengut ist in Berlin und Bran­den­burg laut ein­er
For­sa-Studie am stärk­sten in ländlichen Regio­nen und weniger gebilde­ten
Schicht­en ver­bre­it­et. Zwölf Prozent der 2,5 Mil­lio­nen Bran­den­burg­er haben
ein recht­sex­tremes Welt­bild.

Unter den 3,4 Mil­lio­nen Berlin­ern sind es nur sechs Prozent. Das geht aus
der repräsen­ta­tiv­en Studie der Freien Uni­ver­sität Berlin und des
Mei­n­ungs­forschungsin­sti­tuts For­sa her­vor, die gestern in Berlin vorgestellt
wurde. Dabei sind von Mitte Okto­ber bis Anfang Novem­ber des Vor­jahres 2000
Men­schen in Berlin-Bran­den­burg befragt wor­den.

Am stärk­sten sind recht­sex trem­istis­che Ein­stel­lun­gen mit 13 Prozent in der
bran­den­bur­gis­chen Periph­erie aus­geprägt. Im Raum um Berlin sind es neun
Prozent der Men­schen. Dage­gen gibt es zwis­chen dem Ost- und West­teil der
Haupt­stadt nach Angaben der Forsch­er keine Unter­schiede mehr. Von der
Ver­bre­itung recht­sex­trem­istis­ch­er Ein­stel­lun­gen sei aber nicht direkt auf
das Wahlver­hal­ten zu schließen. Viele dieser Men­schen wählten demokratis­che
Parteien.

Oskar Nie­der­may­er von der Freien Uni­ver­sität Berlin sagte, er gehe davon
aus, dass die recht­sex­treme NPD bei der Bun­destagswahl einen Stim­men­zuwachs
erre­iche, aber an der Fünf-Prozent-Hürde scheit­ere.

Die Befragten hat­ten bei der Studie Aus­sagen zu bew­erten wie: “Wir soll­ten
einen Führer haben, der Deutsch­land zum Wohle aller mit stark­er Hand
regiert.” Andere Sätze lauteten: “Es gibt wertvolles und unwertes Leben” und
“Der Nation­al­sozial­is­mus hat­te auch seine gute Seit­en.” Fern­er wurde nach
chau­vin­is­tis­chen, aus­län­der­feindlichen und anti­semi­tis­chen Ein­stel­lun­gen
gefragt.

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