13. Oktober 2006 · Quelle: Hennigsdorfer Antifaschistische Initiative

Rechten Tendenzen offensiv entgegentreten!

Antifade­mo

Son­ntag, 22.10.2006

14.30 Uhr

Hen­nigs­dorf, Bahnhofsvorplatz


(Der Demoter­min war ursprünglich auf den 21.10. angesetzt.)

(Hen­nigs­dor­fer Antifaschis­tis­che Ini­tia­tive) Im let­zten Jahr hat­te die Antifade­mo in Hen­nigs­dorf Erfolg. Den Betreibern vom Neon­aziladen „On the Streets“ wurde gekündigt. Den­noch gibt es lei­der auch in diesem Jahr wieder viele Gründe, auf die Straße zu gehen. Denn die Nazis haben eine Straße weit­er ihren Shop neu eröffnet und ver­bre­it­en also weit­er­hin ihre NS-ver­her­rlichende und ras­sis­tis­che Pro­pa­gan­da. Und in Hen­nigs­dorf scheinen sie auch mehr als genug Klien­tel zu find­en. Schließlich nehmen die Schlagzeilen über rechte Tat­en in Hen­nigs­dorf ger­ade in let­zter Zeit kein Ende – es kam zu mehreren Über­grif­f­en auf linke Jugendliche, die Stolper­steine zum Gedenken an Opfer der NS-Zeit wur­den gestohlen, ständig tönt rechte Musik laut­stark aus Fen­stern, das sow­jetis­che Ehren­mal sowie die Ober­schule Albert-Schweitzer wur­den mas­siv mit recht­sradikalen Sym­bol­en beschmiert. An ebendieser Schule ist das Naziprob­lem in ein­er Klasse so enorm, dass ein link­er Schüler die Klasse aus Angst vor weit­eren Über­grif­f­en wech­seln musste. Unter diesen Gegeben­heit­en find­en wir es unglaublich, dass der Staat die Opfer­per­spek­tive wegkürzen will, eine Organ­i­sa­tion die sich auch schon sehr engagiert für die Hen­nigs­dor­fer Opfer von rechter Gewalt einge­set­zt hat und die Entwick­lun­gen in der Stadt äußerst beden­klich find­et. Hinzu kommt, dass es ger­ade für linke Jugendliche noch immer keinen Ort gibt, in dem sie sich von Nazis ungestört tre­f­fen kön­nen. Denn im früher eher alter­na­tiv­en Jugend­club Con­ny Island tauchen in let­zter Zeit immer wieder Nazis auf, die Antifas dür­fen keine poli­tis­chen Ver­anstal­tun­gen machen, da der Club um seine Neu­tral­ität fürchtet. Bei dieser Sit­u­a­tion wun­dert es kaum noch, dass Nazis in Hen­nigs­dorf immer mehr Main­stream sind. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Nicht alle Jugendlichen fall­en auf die Idioten here­in und immer mehr Jugendliche haben keinen Bock mehr auf Nazis. Und die Antifa wächst und wächst…

Rechte Entwick­lun­gen stoppen!

Unter­stützt die Hen­nigs­dor­fer Antifa!

Keine Kürzung von Pro­jek­ten gegen rechts!

Alter­na­tiv­en schaf­fen und verteidigen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Beiträge aus der Region

Sam­stag, 10.07.21, 14:00 Uhr, Oranien­burg: Dieses Jahr jährt sich der Todestag von Erich Müh­sam zum 87ten Mal. Er wurde 1934 im KZ Oranien­burg von Faschis­ten grausam gefoltert und ermordet.
Gün­ter Morsch Gün­ter Morsch und der Kampf gegen den Recht­sex­trem­is­mus: Der His­torik­er hat die Gedenkstätte und Muse­um Sach­sen­hausen geleitet.
Beken­ner­schreiben: Wir haben in der Nacht vom 25. auf den 26. Mai 2021 die Stromver­sorgung der Baustelle der Tes­la-Giga-Fab­rik in Grün­hei­de bei Berlin gekappt, indem wir an sechs überirdisch ver­legten Hochspan­nungsk­a­beln Brand gelegt haben.

Opferperspektive

Logo de rOpferperspektive Brandenburg

NSUwatch Brandenburg

Polizeikontrollstelle

Logo der Polizeikontollstelle - Initiative zur Stärkung der Grund- und Bürgerrechte gegenüber der Polizei

Netzwerk Selbsthilfe

Termine für Potsdam

Termine für Berlin

Suche

  • Kategorien


  • Regionen



Inforiot