6. Mai 2003 · Quelle: Berliner Morgenpost

Russlanddeutscher von Skinheads angegriffen

Auf dem Bahn­hof Schöne­feld ist am Sonnabend­abend ein 17-jähriger Rus­s­land­deutsch­er von zwei Skin­heads auf die Gleise gestoßen wor­den und mit Fußtrit­ten gegen den Kopf schw­er ver­let­zt wor­den. Der Anlass: Beim Aussteigen aus dem Zug hat­te er einen sein­er späteren Peiniger “gestreift”.
Noch ehe der sich entschuldigen kon­nte, schlu­gen die bei­den Täter auf ihn ein. Sein 16-jähriger Begleit­er ist von den bei­den 22- und 21-jähri­gen Män­nern eben­falls zusam­mengeschla­gen wor­den. Er musste ambu­lant behan­delt
wer­den. Ein drit­ter Rus­s­land­deutsch­er kon­nte noch fliehen. Kurz danach wur­den die bei­den Schläger, die mit Stahlkap­pen­stiefeln auf ihr Opfer einge­treten hat­ten, gefasst. Sie sitzen seit gestern wegen gefährlich­er
Kör­per­ver­let­zung in Unter­suchung­shaft. Ein 15-jähriges Mäd­chen, das zu den bei­den Schlägern gehörte, wurde bei den Eltern abgeliefert.

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