5. Januar 2010 · Quelle: Alternative Jugendliste Bernau

Solidaritätsbekundung der Alternativen Jugendliste Bernau

Die Alternative Jugendliste Bernau äußert sich zu den Vorwürfen gegenüber dem Inwole e.V.

Schock­iert durch die Berichte des Ver­fas­sungss­chutzes (1) und der PNN (2) sowie den Äußerun­gen des Her­rn Petke (CDU) (3) gegenüber des INWOLE e.V, sehen wir uns gezwun­gen unsere Ein­drücke darzule­gen.

Die AJL trat nach der Wende das erste Mal zur Kom­mu­nal­wahl an, seit­dem ver­fügt sie über einen Sitz in der Bernauer Stadtverord­neten­ver­samm­lung und gestal­tet dort auf par­la­men­tarischem Wege die städtis­chen Entwick­lun­gen aktiv mit. Beson­deren Augen­merk leg­en wir auf Jugend, Soziales und Kul­tur. Hier­bei ist es für uns wichtig, dass junge Men­schen ihre Stadt mit Hil­fe demokratis­ch­er Instru­mente gestal­ten und verän­dern. Gestal­ten und Verän­dern heißt auch immer Kri­tik zu üben und Alter­na­tiv­en zu über­denken.

Alter­na­tive Pro­jek­te wie sie vom INWOLE e.V. ange­boten wer­den, bere­ich­ern das soziale Kli­ma jed­er Stadt. Auf­grund ihrer Gemein­nützigkeit ist für uns eine Infragestel­lung der Förder­fähigkeit des INWOLE e.V. nicht hin­nehm­bar. Ins­beson­dere durch ihr gen­er­a­tionsüber­greifend­es, außer­par­la­men­tarisches Engage­ment erre­ichen sie eine Vielzahl der Bevölkerung und wirken somit dem weit ver­bre­it­eten Prob­lem der Poli­tikver­drossen­heit ent­ge­gen. Bei der Auseinan­der­set­zung mit der aktuellen Weltk­limapoli­tik wer­den viele empörte und kri­tisierende Äußerun­gen laut. Dies ist nicht ver­wun­der­lich, da es sich hier um ein Prob­lem han­delt, bei dem Exis­ten­zen und auch zukün­ftiges Leben bedro­ht wer­den.

Umso wichtiger ist es, dass diese Stim­men Gehör find­en und unter­stützt wer­den. In unser­er bish­eri­gen Zusam­me­nar­beit ist uns der INWOLE e.V. als ein emanzi­pa­torisch und par­tizipa­torisch arbei­t­en­der Vere­in bekan­nt, der die Anwen­dung von Gewalt deut­lich ablehnt.

Daher sind alle veröf­fentlicht­en Anschuldigun­gen für uns unver­ständlich und wirken sich enorm schädi­gend auf ein Pro­jekt wie den INWOLE e.V. aus. In diesem Sinne fordern wir eine Richtig­stel­lung von Seit­en der Behör­den, der Presse und von Einzelper­so­n­en.

 

Wir freuen uns auf die weit­ere gute Zusam­me­nar­beit und wün­schen für die Zukun­ft alles Gute.


Alter­na­tive Jugendliste Bernau, Bernau, 27.12.2009

 

 

 

Quellen:
(1) http://www.verfassungsschutz.br andenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.188693.de (Stand: 27.12.2009)
(2) http://www.pnn.de/potsdam/245351/ (Stand: 27.12.2009)
(3) „Es ist untrag­bar, dass der Staat seine Geg­n­er mit Fördergeld unter­stützt.“ [aus (2)]

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