7. Juli 2005 · Quelle: MAZ

Speisen wie einst der König

KÖNIGS WUSTERHAUSEN Zur Ausstel­lung “Lange Kerls — Muster, Mythos oder Masker­ade”, die ger­ade im Königs-Wuster­hausen­er Schloss eröffnet wurde, gibt es ein umfan­gre­ich­es Begleit­pro­gramm mit Vorträ­gen, Musik und mit “Schauex­erzieren” des Pots­damer Vere­ins “Riesen­garde lange Kerls”. Die MAZ veröf­fentlicht die Ter­mine, für die zum Teil tele­fonis­che Anmel­dun­gen notwendig sind. Die Son­der­ausstel­lung der Stiftung Preußis­che Schlöss­er und Gärten Berlin-Bran­den­burg und des Geheimen Staat­sarchivs Preußis­ch­er Kul­turbe­sitz in Berlin ist bis zum 3. Okto­ber zu sehen (Di-So 10–18 Uhr). 

Son­ntag, 17. Juli, 11 Uhr; Das ABC für “lange Kerls”, Vor­trag von Pro­fes­sor Jür­gen Kloost­er­huis, Direk­tor des Geheimen Staat­sarchivs Preussis­ch­er Kul­turbe­sitz und Kura­tor der Son­der­ausstel­lung. Ein­tritt 8 Euro (6 Euro ermäßigt). 

Sam­stag, 23. Juli, 18 Uhr “Sol­datenkönigs” Tafel­freuden; Erläuterung der his­torischen Köstlichkeit­en und barock­en Tis­chge­wohn­heit­en. Dazu wird ein mehrgängiges Menü nach königlich­er Speise­folge und zeit­genös­sis­chen Rezepten gere­icht. Ein­tritt inkl. Menue 34 Euro, Voran­mel­dung (03375) 2 12 09–0.

Son­ntag, 24. Juli, 11 Uhr, Schauex­erzieren der Pots­damer “lan­gen Kerls” vom Vere­in “Riesen­garde” vor dem Schloss nach dem Orig­i­nal­re­gle­ment von 1726. 

Son­ntag, 31. Juli, 11 Uhr Klei­der machen “Kerls”, Aspek­te der Uni­formierung in der 1. Hälfte des 18. Jahrhun­derts. Vor­trag von Klaus-Peter Mer­ta, Mil­i­taria-Spezial­ist, Deutsches His­torisches Muse­um Berlin. Ein­tritt 8/6 Euro. 

Son­ntag, 7. August, 11 Uhr “Keimzelle” Wuster­hausen — Vom Ursprung der “lan­gen” Kerls. Vor­trag der Kastel­lanin des Schloss­es Königs Wuster­hausen und Kura­torin der Son­der­ausstel­lung, Eri­ka Preiße, Ein­tritt 8/6 Euro. 

Son­ntag, 14. August, 18 Uhr, Kreuzkirche Königs Wuster­hausen, Haus­musik bei Friedrich Wil­helm I.; Arien von Georg Friedrich Hän­del, Aus­führende: Maria Köpcke, Sopran, Ger­hard Oppelt: Cem­ba­lo und Orgel, Ein­tritt 10/6 Euro

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