14. November 2006 · Quelle: LR

Staatsanwalt prüft abgelehnte Haftanträge

Die Staat­san­waltschaft erwägt Beschw­erde wegen der abgelehn­ten Haf­tanträge nach der Schän­dung des Syn­a­gogen-Gedenksteins in Frank­furt (Oder). „Wir prüfen, ob wir Rechtsmit­tel ein­le­gen“, sagte ein Sprech­er der Frank­furter Anklage­be­hörde gestern.

Die Haftrich­terin hat­te am Fre­itagabend alle neun Anträge unter anderem wegen man­gel­nder Flucht­ge­fahr abgelehnt.
Die Staat­san­waltschaft gehe dage­gen davon aus, dass der Vor­wurf der Volksver­het­zung schw­er­wiegend sei und eine hohe Strafe zu erwarten sei, so der Sprech­er. Daher beste­he Flucht­ge­fahr. Die Ermit­tlun­gen liefen aber weit­er.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Beiträge aus der Region

Frank­furt – Antifaschist*innen in Frankfurt/O. gehen von ein­er neuen neon­azis­tis­chen Grup­pierung aus. Recherchen zufolge tauchen seit Anfang 2019 “NR”-Schriftzüge und Sym­bo­l­iken wie Ham­mer und Schw­ert, die als Platzhal­ter für Hak­enkreuze dienen, auf.
Frank­furt (Oder) — Vor dem Hin­ter­grund des Anschlags in Halle, der zwei Men­schen das Leben kostete, ruft das Bünd­nis „Kein Ort für Nazis in Frank­furt (Oder)“ zu ein­er Kundge­bung am Fre­itag den 11.10.2019 ab 18 Uhr auf dem oberen Brun­nen­platz auf
Schon in der Ein­leitung wird deut­lich: Die AfD fokussiert sich in ihrem Wahl­pro­gramm zur bran­den­bur­gis­chen Land­tagswahl 2019 auf die preußis­che Geschichte und reizt dieses The­ma bis zum Let­zten aus.

Opferperspektive

Termine für Potsdam

NSUwatch Brandenburg

Termine für Berlin

Netzwerk Selbsthilfe

Suche

  • Kategorien


  • Regionen



Inforiot