19. Mai 2006 · Quelle: Brandenburger Antifas

Strausberger NPD verlegte Stammtisch nach Bad Freienwalde

Grün­dung eines Ortsver­ban­des bis Ende 2006 geplant 

Was am 12.05. 2006 in Straus­berg stat­tfind­en sollte wurde auf heute nach Bad Freien­walde ver­schoben. Anfänglich ver­sam­melten sich etwa 20 Neon­azis in der Kneipe „ParkEck“ in der Bad Freien­walder Innen­stadt. Auch ein stadt­bekan­nter Neon­azi namens Gephardt (MHS-Bad Freien­walde) wurde in der Menge wieder­erkan­nt. Aus allen Eck­en der Innen­stadt strömten weit­ere, als Neon­azis erken­ntliche Per­so­n­en zum Tre­ff­punkt. Etwa gegen 20.30 Uhr began­nen die soge­nan­nten Kam­er­aden mit ihrem Stammtisch. 

Auf der Inter­net­seite der NPD-Straus­berg ist nachzule­sen, dass das Tre­f­fen wohl eine Auf­tak­tsver­anstal­tung zur Grün­dung eines Ortsver­ban­des Bad Freien­walde sein sollte und aus diesem Grund nach Bad Freien­walde ver­legt wurde. 


Es ist erschreck­end und nicht hin­nehm­bar wie sich Neon­azis in Bad Freien­walde in ein­er öffentlichen Kneipe ungestört ver­sam­meln können. 

Wir fordern den Bürg­er­meis­ter der Stadt Bad Freien­walde auf, sich endlich von sein­er Leug­nungsrethorik zu ver­ab­schieden und antifaschis­tis­che Gegenkul­turen zu unterstützen.

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