3. August 2002 · Quelle: lausitzer rundschau

Studenten treffen sich zu Sommercamp in Cottbus

COTTBUS. Etwa 300 Teil­nehmer wer­den ab heute bei einem “Crossover Sum­mer­camp ” in Cot­tbus erwartet. Ver­anstal­ter ist der Crossover-Vere­in aus Berlin, ein Net­zw­erk stu­den­tis­ch­er Ini­tia­tiv­en. Unter­stützt wer­den die Ver­anstal­ter von Stu­den­ten aus Bre­men, Warschau und aus der britis­chen Stadt Brad­ford. Die Teil­nehmer sollen aus ganz Europa kom­men. Auf dem Pro­gramm des bis zum 11.August dauern­den Camps ste­hen Sem­i­nare, Aktion­skun­st, Bil­dungsver­anstal­tun­gen, Konz­erte, Kino und Diskothek. Die Teil­nehmer wollen sich mit The­men wie Ras­sis­mus, Anti­semitismus, Nation­al­is­mus und geschlechtsspez­i­fis­ch­er Diskri­m­inierung beschäfti­gen. Hinzu kom­men Debat­ten über Geschlecht, Sex­u­al­ität und die soziale Her­stel­lung von Iden­tität, heißt es in ein­er Mit­teilung der Ver­anstal­ter. Ziel sei es, “For­men von Poli­tik zu entwick­eln, welche die Ein­bindung aller gesellschaftlichen Grup­pen in poli­tis­che Entschei­dung­sprozesse ermöglichen. Das Zelt­lager wird am nordöstlichen Cot­tbuser Stad­trand ein­gerichtet; aus Sicher­heits­grün­den machen Stadt und Polizei keine näheren Angaben zum Stan­dort. Vor zwei Jahren hat­te es im Zusam­men­hang mit einem Gren­z­camp in Forst mehrfach Auseinan­der­set­zun­gen gegeben. 

alle kom­menden berichte zum camp wird es größ­ten­teils beim web­jour­nal unter www.xover.asncottbus.org geben.

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