11. September 2002 · Quelle: lausitzer rundschau

Studie wirft viele Fragen auf

Kraus­nick. Sie ist 400 Seit­en stark, liegt den Ver­ant­wortlichen seit Anfang dieses Jahres vor und beschäftigt sich mit einem heiklen The­ma ­ dem Recht­sradikalis­mus im Land­kreis. Die Rede ist von ein­er Studie, welche das Zen­trum Demokratis­che Kul­tur (ZDK) im Auf­trag des Kreis­präven­tion­srates ange­fer­tigt hat und die am Dien­stag Gespräch­s­the­ma im Kraus­nick­er Land­ho­tel war. Auf Ein­ladung von Carsten Saß, Direk­tor des Amtes Unter­spree­wald, lauscht­en Bürg­er­meis­ter, Polizis­ten, Sozialar­beit­er und vor allem Jugendliche den Aus­führun­gen von Dierk Bors­tel und Ker­stin Sis­ch­ka vom ZDK. Die sit­u­a­tions­beschreibende Art der Studie warf bei den Gästen viele Fra­gen auf. “Welche Erken­nt­nisse gibt es denn konkret? ” , wollte Pfar­rer Chris­t­ian Raschke wis­sen. Auch Ger­hard Buschick, Bürg­er­meis­ter der Gemeinde Kraus­nick-Groß Wasser­burg, wollte “Ross und Reit­er ” genan­nt haben, um bei Bedarf etwas tun zu kön­nen. “Viele Fra­gen bleiben unbeant­wortet ” , pflichtete Rain­er Klee­mann, Bürg­er­meis­ter der Gemeinde Schön­wald, bei. Doch die Mach­er der Studie kon­nten nicht sagen, in welchen Orten der Recht­sex­trem­is­mus beson­ders präsent ist. “Das ändert sich ständig ” , erk­lärte Dierk Bors­tel. Um spezielle Antworten geben zu kön­nen, müsste man in den Orten noch ein­mal gezielt tätig wer­den.

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