22. September 2018 · Quelle: Studentisches Kulturzentrum Potsdam

Termine im Oktober 2018 im KuZe

Fre­itag, 12.10., 20 Uhr: Impro­pe­dia
Beschrei­bung: Die Her­aus­forderung ist kom­plex: 3 absolute Spezial­fra­gen, gestellt von einem Experten aus Pots­dam sollen von Improspiel­ernIn­nen beant­wortet wer­den. Was zum Scheit­ern verurteilt scheint, wird durch die Gun­st des Pub­likums möglich. In vergnüglich­er Szenen­folge rin­gen die Impro­visa­teure um Punk­te, mit denelun­gen und Aus­führun­gen einer/s Expert/in. Ein­tritt frei!/ // *n sie sich die Lösun­gen erkaufen kön­nen. Egal wie, am Ende gewin­nt das Pub­likum — einen bun­ten The­at­er­abend, span­nen impro­visiert­er Szenen und Geschicht­en inspiri­ert von den Erzäh­lun­gen und Aus­führun­gen einer/s Expert/in. Ein­tritt frei!
 
Dien­stag, 16.10., 18:30 Uhr: Impro­vi­sa­tions-Work­shop
Beschrei­bung: Das Ort­sju­gendw­erk Pots­dam lädt zu einem Kennlern-Abend ins KuZe, Her­mann-Elflein-Str. 10 in Pots­dam, ein. Das Ortju­gendw­erk ist ein Zusam­men­schluss junger Men­schen, die sich regelmäßig über poli­tis­che und gesellschaftliche The­men aus­tauschen und vielfältig betäti­gen. ? An diesem Abend laden wir zu einem zwei-stündi­gen Impro­vi­sa­tions-Work­shop ein. Wir wer­den uns zunächst mit Spie­len und Übun­gen eini­gen Tech­niken der Impro­vi­sa­tion auf der Bühne näh­ern und diese im zweit­en Teil in ver­schiede­nen For­mat­en aus­pro­bieren. Dazu braucht ihr keine Vorken­nt­nisse — ein­fach unter ojw.potsdam@gmail.com anmelden, damit wir den Überblick behal­ten. ? Danach kön­nt Ihr uns und das Ort­sju­gendw­erk an der Bar des KuZe näher ken­nen­ler­nen. Ein­tritt frei!
 
Dien­stag, 23.10., 20 Uhr: Refugee-The­ater
Beschrei­bung: „Refugees The­ater Groups“ wurde vor 3 Jahren ins Leben gerufen. Wir wollen den Umgang der Europäis­chen Union und beson­ders der deutschen Regierung mit Geflüchteten und Migrant_innen darstellen, anprangern und bekämpfen. Wir schreiben Szenen, die vom realen Leben der Geflüchteten in einem hin­ter­hälti­gen Sys­tem inspiri­ert sind. So zum Beispiel: Der Asy­lantrag | Die Abschiebung | Der unver­ständliche Brief | Fron­tex: Die Mauer | Gren­zen: Die Welt zerteilen | Aus­län­der-behörde | Trau­ma­tisiert vom Sys­tem | Mod­erne Ver­sklavung | Die Geflüchteten haben keine Rechte | Die Gesund­heit­skarte | Warten, Warten, Warten… Wir wollen der Öffentlichkeit und der Welt diese Geschicht­en erzählen. Wir möcht­en einem bre­it­en Pub­likum die schlimme Sit­u­a­tion aufzeigen, in der Geflüchtete und Migrant_innen in Europa und beson­ders in Deutsch­land leben. Die Szenen wer­den auf Franzö­sisch aufge­führt, mit deutschen Unter­titeln. Vor und nach dem The­ater­stück kön­nt ihr gern auf ein Getränk oder Gespräch beim Pangea-Tre­sen vorn in der Kneipe vor­beikom­men! Ein­tritt frei!
 
Fre­itag, 26.10., 19 Uhr: Inter­sex Aware­ness Day — Amnesty Pots­dam lädt ein!
Beschrei­bung: Inter­sex­u­al­ität? Was ist das eigentlich? Was ist das für ein Gesetz zum drit­ten Geschlecht, das Ende des Jahres in Kraft treten soll? Und was hat das Ganze über­haupt mit Amnesty und den Men­schen­recht­en zu tun? All diese Fra­gen und noch viele mehr wollen wir anlässlich des ‘Inter­sex Aware­ness Day’ mit euch bei einem gemein­samen Filmabend klären und disku­tieren! Ab 19 Uhr zeigen wir den neuseeländis­chen Doku­men­tarfilm “Inter­sex­ion” (2012). Im Anschluss wird es eine kurze Ein­führung in das The­ma durch eine/n Inter*Aktivist*in und eine offene Diskus­sion­srunde geben. Ein­tritt frei!
 
Sam­stag, 27.10., 20 Uhr: Schneller Vor­lauf — Fast for­ward — ein inter­na­tionales Jugend-Kun­st-Pro­jekt
Beschrei­bung:/ Alles bewegt sich immer schneller. Immer weniger Zeit zum nach­denken. Zum fühlen. Der tech­nol­o­gis­che Fortschritt ist schneller, als viele fol­gen kön­nen, aber was ist mit den Jugendlichen? Wie erleben sie diesen Wirbel­wind? Schaf­fen sie es, einen Moment zu find­en, um ihre Emo­tio­nen anzuschauen — oder gibt es dafür auch keine Zeit? Wie sehen sie sich als Men­schen, wenn sie einen “Zeitraf­fer” ‑Knopf drück­en und die Zukun­ft erre­ichen kön­nten? Dies ist ein Gedanke­naus­tausch, der dritte Teil der Begeg­nung von Jugendlichen zwis­chen 13 und 18 Jahren aus Spanien, Frankre­ich und Deutsch­land. Mit der Sprache des The­aters, mit den Mit­teln des Zirkus, mit Musik, Video und Tanz wer­den wir dem Pub­likum zeigen, was wir in diesem “schnellen Vor­lauf” gefun­den haben. Eine Ver­anstal­tung des Offe­nen Kun­stvere­ins (OKeV). Ein­tritt frei!
 
Dien­stag, 30.10., 20 Uhr: Filmabend „3 Räume der Melan­cholie“ (2004)
Beschrei­bung: Der Fach­schaft­srat Slav­is­tik lädt ein zu Film­schau und Podi­ums­diskus­sion: “3 Räume der Melan­cholie” (2004) von Pir­jo Honkasa­lo Die Repub­lik Tschetsche­nien ist eine autonome Teil­re­pub­lik der Rus­sis­chen Föder­a­tion im nördlichen Kauka­sus. In den 1990er und frühen 2000er Jahren wurde sie Schau­platz zweier ver­heeren­der Kriege, in denen die Moskauer Zen­tral­macht tschetschenis­che Bestre­bun­gen nach Unab­hängigkeit mit Gewalt nieder­schlug. Die außeror­dentliche Bru­tal­ität des Kon­flik­tes und die hohe Zahl zivil­er Opfer führte im In- und Aus­land zu mas­siv­er Kri­tik am Vorge­hen Moskaus. Als es Anfang der 2000er Jahre entsprechend der Dok­trin des “Krieges gegen den Ter­ror” neue Feinde zu bekämpfen galt, gelang es der rus­sis­chen Regierung, ihr Vorge­hen in Tschetsche­nien als ihren Beitrag in dieser Sache umzudeklar­i­eren.  Die Stim­men des Protestes wur­den leis­er. Die Tschetsche­nien-Kriege haben nach­haltige Auswirkung auf die tschetschenis­che- und rus­sis­chsprachige Lit­er­atur. Die Fol­gen für Beteiligte sowie Betrof­fene sind bis heute in Poli­tik, Gesellschaft und Kul­tur spür­bar. In Tschetsche­nien wächst eine Gen­er­a­tion her­an, für die von Geburt an der Krieg All­t­ag bedeutet. Die finnis­che Regis­seurin Pir­jo Honkasa­lo doku­men­tierte in den frühren 2000er Jahren das Her­anwach­sen eben dieser Gen­er­a­tion mit der Kam­era. Ihr Film “3 Räume der Melan­cholie” fol­gt Jun­gen, die in ein­er Kadet­ten­schule nahe Sankt Peters­burg zur neuen mil­itärischen Elite des Lan­des erzo­gen wer­den, und ein­er Tschetschenin, die sich um die ver­wais­ten Kinder der tschetschenis­chen Haupt­stadt Gros­ny bemüht. Da in Deutsch­land nie für den Ver­leih vorge­se­hen, wird der Film in Orig­i­nal­fas­sung mit englis­chen Unter­titeln gezeigt. Begleit­et wird der Abend von einem Gespräch mit Dr. Nina Frieß, ehe­ma­lige Mitar­bei­t­erin am Insti­tut für Slav­is­itk, die die Ver­anstal­tung um eine kul­tur- und lit­er­atur­wis­senschaftliche Per­spek­tive ergänzen wird. Denn Tschetsche­nien ist bei Weit­em nicht erst seit den 1990er Jahren ein wiederkehren­des Motiv der rus­sis­chen Kul­tur. Ein­tritt frei!
 
Alle Ver­anstal­tun­gen find­en statt im:
Stu­den­tis­ches Kul­turzen­trum Pots­dam [KuZe]
Her­mann-Elflein-Str, 10 14467 Pots­dam

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