11. Mai 2004 · Quelle:

Themenabend im Doppelpack “Der Märksche Heimatschutz“Dienstag 19:00 Uhr

Auf­grund von kaum zu befriedi­gen­dem Inter­esse bei Zivilge­sellschaftlichen Kräften find­et diese Ver­anstal­tung am heuti­gen Tag gle­ich zweimal statt. 

Die PDS – Königs Wuster­hausen und der Utopia e.V. Frank­furt (Oder) laden ein zur Infor­ma­tionsver­anstal­tung zum The­ma: „Neon­azis heute – Der Märkische Heimatschutz“ 

In ver­schieden­sten Städten in Ost­bran­den­burg stieß diese Ver­anstal­tung auf großes Inter­esse bei zivilge­sellschaftlichen Kräften. 

Der Märkische Heimatschutz ist eine der umtriebig­sten und gefährlich­sten Naz­izusam­men­schlüsse in Brandenburg.
Nach außen präsen­tiert sich die Kam­er­ad­schaft als biedere Inter­essen­vertre­tung „nation­al gesin­nter“ Jugendlich­er, bei genauer­er Betra­ch­tung tut sich ein Sumpf aus Gewalt, Anti­semitismus und Ras­sis­mus auf. 

Diese Ver­anstal­tungsrei­he erläutert aus antifaschis­tis­ch­er Sicht Organ­i­sa­tion, Aktiv­itäten und Ide­olo­gie der Kam­er­ad­schaft M.H.S. welche exem­plar­isch für Kam­er­ad­schaften in der Bun­desre­pub­lik ist. 

Nicht erst seit dem gescheit­erten Ver­botsver­fahren gegen die NPD spielt die Organ­i­sa­tion rechter Struk­turen in „Freien Kam­er­ad­schaften“ eine große Rolle. Eine solche Ver­net­zungsstruk­tur bildet einen juris­tisch nicht angreif­baren Rah­men, indem sie unab­hängig von Anzeigen und Ver­fahren agieren kön­nen und so die Möglichkeit haben die (Straßen-)Politik zu machen, für die rechte Parteien nicht im Stande sind. 

Mit­glieder und Sym­phati­san­ten des Märkischen Heimatschutz und ander­er recht­sex­tremer Organ­i­sa­tio­nen sind auf dieser Ver­anstal­tung keine gelade­nen Gäste und darüber hin­aus auch uner­wün­scht, daher wird ihnen der Zutritt verweigert.

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