30. Mai 2016 · Quelle: „Potsdam-Konvoi“

Vor dem Abflug der Gruppe „Potsdam-Konvoi“ nach Idomeni

Vor dem Abflug der Gruppe „Pots­dam-Kon­voi“ nach Idomeni beträgt der Spenden­stand knapp 4000 Euro, wovon 2000 Euro bere­its an einen direkt vor Ort täti­gen Arzt geflossen sind. Bei allen Spender*innen bedankt sich die Gruppe her­zlich.

Ob die Frei­willi­gen in offiziellen Mil­itär­lagern helfen wer­den, in die etwa die Hälfte der Flüchtlinge von Idomeni gebracht wurde, ist noch nicht klar. Unhcr hat­te kür­zlich die schlecht­en Bedin­gun­gen darin kri­tisiert.1 „Wenn ein drin­gen­der Hil­fer­uf aus einem der Mil­itär­lager zu uns dringt, würde ich sofort zusagen“, sagt jemand (z.B. Franziska Kusserow, oder Richard Jalet­z­ki) von Pots­dam Kon­voi.

Da die Hälfte der Men­schen im Haupt­camp in Idomeni vor der Räu­mung geflüchtet sind und sich über­all ver­streut im Gebi­et aufhal­ten, wird weit­er­hin und umso mehr drin­gend Hil­fe gesucht. 2

Die Helfer­struk­turen sind trotz mutwilli­gen Zer­störungsak­tio­nen bei der Räu­mung3 immer noch gut organ­isiert. Gle­ich nach ihrer Ankun­ft plant die Gruppe bere­its am allabendlichen Helfer*innentreffen im Park­ho­tel in Polykas­tro nahe dem inzwis­chen abgeriegel­ten Idomeni teilzunehmen.

Es erwartet die inzwis­chen um einen weit­eren Helfer auf zehn Frei­willige gewach­sene Gruppe unter anderem fol­gende Auf­gaben:

Der Flüchtlingsrat Bran­den­burg wird dem­nächst nach dem Vor­bild aus Osnabrück der “Aktion 50 aus Idomeni“ einen Aufruf für Brandenburg/Potsdam starten. Diese Kam­pagne ruft die Regierung zur Auf­nahme von vor den geschlosse­nen europäis­chen Gren­zen fest­sitzen­den Flüchtlin­gen auf und wird von Pots­dam-Kon­voi unter­stützt. Die Gruppe möchte in Griechen­land Flüchtlinge zu find­en, deren Ange­hörige in Bran­den­burg leben. Wenn Sie Ange­hörige haben, die in Nord­griechen­land ges­tran­det sind, melden Sie sich bitte — auf der Inter­net­seite find­en Sie einen Kon­takt.

Wir wur­den außer­dem gebeten Ehre­namtliche aus­find­ig zu machen, die über einen län­geren Zeitraum in Nord­griechen­land tätig sind. Sie sollen für den steten Trans­port von Medika­menten und Ver­band­szeug aus Deutsch­land sor­gen, denn diese wer­den nötiger denn je gebraucht.

Pots­dam-Kon­voi sam­melt Spenden für ihren Ein­satz und die medi­zinis­che Ver­sorgung darüber hin­aus unter: https://www.potsdam-konvoi.de/

1 http://www.unhcr.de/home/artikel/fa48f2ae10208f657aa283dbd384f58a/griechenland-schlechte-bedingungen-in-neuen-unterkuenften-1.html

2 http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016–05/idomeni-fluechtlinge-militaerlager-griechenland

3 https://www.facebook.com/borderfreeassociation/

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