10. Juni 2002 · Quelle: Märkische Allgemeine

Wieder Auseinandersetzung in Wittstock

In Witt­stock ist es erneut zu ein­er Schlägerei zwis­chen Spä­taussiedlern und Ein­heimis­chen gekom­men. Fünf Rus­s­land­deutsche im Alter zwis­chen 17 und 25 Jahren wur­den am Sam­stag festgenom­men. Bei der Auseinan­der­set­zung in der Nacht zum Sam­stag waren die jun­gen Män­ner in einem Auto an ein­er Tankstelle vorge­fahren und hat­ten dort zwei ein­heimis­che 23 und 25 Jahre alte Jugendliche geschla­gen und getreten. Ein­er der Ange­grif­f­e­nen wurde durch einen Schlag mit ein­er Bier­flasche am Kopf ver­let­zt. Die Angreifer flüchteten im Pkw, wur­den wenig später in ein­er größeren Gruppe von Spä­taussiedlern von der Polizei gestellt. Bei der Fes­t­nahme leis­teten die alko­holisierten Schläger tätlichen Wider­stand, ein 17-Jähriger zeigte den Hitler- Gruß. Die jun­gen Aussiedler sind bere­its unter anderem wegen Kör­per­ver­let­zung bekan­nt. Nach ein­er Schlägerei Anfang Mai in Witt­stock war ein 24-jähriger Rus­s­land­deutsch­er seinen Ver­let­zun­gen erlegen. Zwei 20-Jährige und ein 21 Jahre alter Mann aus Witt­stock sollen das Opfer am 4. Mai so bru­tal mis­shan­delt haben, dass es knapp drei Wochen später starb.

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