21. Januar 2009 · Quelle: npd-blog.info

Will die “Stiftung Kontinent Europa” den “Fuchsbau” kaufen?

Fürsten­walde — Der geplante Verkauf des ein­sti­gen Mil­itär­bunkers “Fuchs­bau” bei Fürsten­walde (Oder-Spree) durch die Bun­de­sanstalt für Immo­bilien­auf­gaben (BIMA) an einen pri­vat­en Investor hat den Ver­fas­sungss­chutz des Lan­des Bran­den­burg auf den Plan gerufen. Nach einem Bericht der Berlin­er Mor­gen­post ver­muten Sicher­heit­skreise einen verdeck­ten Schachzug von NPD-Funk­tionären.

Nach Infor­ma­tio­nen der Mor­gen­post soll die 7500 Quadrat­meter große Immo­bilie mit 190 Hek­tar Wald­fläche für rund eine Mil­lion Euro an einen Holzhändler aus Solin­gen (Nor­drhein-West­falen) verkauft wer­den. Sicher­heit­skreise sehen dem­nach die “Stiftung Kon­ti­nent Europa” als Geldge­ber des Holzhändlers. Als soge­nan­nter “Deutsch­land-Beauf­tragter” der Stiftung fungiert der NPD-Funk­tionär Andreas Molau. Der ehe­ma­lige Wal­dor­flehrer wollte im nur drei Kilo­me­ter ent­fer­n­ten Rauen­er Gut Johan­nes­berg ein NPD-Schu­lungszen­trum erricht­en. Molau hat­te zunächst das Gut erwer­ben kön­nen. Wegen eines Form­fehlers kon­nte der Kauf aber rück­gängig gemacht wer­den.

Bau sei mit brisan­ter Tech­nik”

Eine genaue Prü­fung des Sachver­halts sieht der SPD-Bun­destagsab­ge­ord­nete Peter Danck­ert dem Bericht zufolge “als zwin­gend geboten an. Der Bunker sei keine x-beliebige Immo­bilie, so Danck­ert. Der Bau sei mit brisan­ter Tech­nik vollgestopft. Zu DDR-Zeit­en war dem­nach hier die streng geheime Luftab­wehr-Zen­trale des Warschauer Pak­tes unterge­bracht. Viele tech­nis­che Anla­gen seien noch voll funk­tions­fähig.

BIMA-Sprecherin Melanie Matz wollte auf Anfrage der Mor­gen­post wed­er bestäti­gen noch demen­tieren, dass es sich beim Inter­essen­ten um den Holzhändler han­delt: “Der Kaufin­ter­essent mit dem besten Kau­fange­bot ist der Bun­de­sanstalt aus anderen Grund­stücks­geschäften bekan­nt und lediglich an der Nutzung der forstwirtschaftlichen Flächen inter­essiert, die den Bunker umgeben und die den eigentlichen Kaufge­gen­stand aus­machen.”

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