4. Oktober 2004 · Quelle: LR

Wir verwahren uns gegen jede Verbindung zum Rechtsradikalismus”


Schützengilde Wel­zow fühlt sich durch Leser­brief von Peter Malet­z­ki
ange­grif­f­en und erstat­tete Anzeige

Auf den Leser­brief von Peter Malet­z­ki “Der Unter­schied zwis­chen Egon Wochatz
und Rein­er Jes­tel” (LR vom 30.

Sep­tem­ber) reagierte die Wel­zow­er Schützengilde, deren Mit­glieder in den
Brief in Zusam­men­hang mit der DVU und den SS-Vet­er­a­nen-Tre­f­fen der
Frunds­berg­er in Sprem­berg gebracht wor­den waren, eben­falls mit einem Brief.
Der Vere­insvor­sitzende Rein­er Ebel­ing schreibt:

Die Schützengilde zu Wel­zow nimmt diesen Leser­brief mit großer Ver­bit­terung
zur Ken­nt­nis und möchte allen Mit­gliedern, Ehren­mit­gliedern, Fre­un­den und
Spon­soren mit­teilen, das wir jed­erzeit, unser­er Satzung gemäß, nie
poli­tis­che Inhalte zum Vere­in­szweck gepflegt haben. Wir ver­wahren uns gegen
jede Verbindung zu Recht­sradikalis­mus und anderen extrem­poli­tis­chen
Vere­ini­gun­gen.

Unser Vere­in beherbergt Fre­unde ver­schieden­er poli­tis­ch­er Rich­tun­gen, die,
im Gegen­satz zu manchen öffentlichen Ver­anstal­tun­gen, im friedlichen und
kul­tur­vollen Umgang miteinan­der, im sportlichen Wet­tkampf ste­hen.

Zu kein­er Zeit hat der Vere­in seine Mit­glieder zur Teil­nahme an poli­tis­chen
beziehungsweise recht­sradikalen Ver­anstal­tun­gen beauf­tragt. Wir sind
ordentlich im Bran den­bur­gis­chen Schützen­bund und im Schützen­ver­band
Spree-Neiße organ­isiert und damit genau so an sportliche Regeln gebun­den,
wie alle Schützen, die sich sportlich aktiv betäti­gen und unter anderem
olymp­is­ches Gold für unser Land erkämpfen.

Der Ver­fass­er kon­nte lei­der nicht zu diesem Artikel befragt wer­den, denn den
Namen Peter Malet­z­ki gibt es laut Ein­wohn­er­meldeamt in Wel­zow und Sprem­berg
nicht. Wir hät­ten ihn gern über den Schaden, der jet­zt für unseren Vere­in
ent­standen ist, in Ken­nt­nis geset­zt. Lügen dieser Art aus dem Weg zu räu­men,
ist weitaus schwieriger als sie zu ver­bre­it­en.

Wir hof­fen, dass wir all unsere Fre­unde, Wet­tkampf­part­ner, Spon­soren und
Ehren­mit­glieder überzeu­gen kön­nen. Gegen den Ver­fass­er dieses Leser­briefes
wurde Anzeige erstat­tet.

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