21. Februar 2006 · Quelle: MAZ

XY-Anwälte wollen Pause

NEURUPPIN Im Prozess gegen die so genan­nte XY-Bande hat die Vertei­di­gung eine Abschrift aller rund 114 000 Tele­fonate gefordert, die die Polizei während des Ermit­tlungsver­fahrens mit­geschnit­ten hat­te. Zu diesem Zweck beantragten die Anwälte die Aus­set­zung des Ver­fahrens, teilte der Sprech­er des Neu­rup­pin­er Landgerichts, Frank Jüt­tner, gestern mit. Sie ver­sprechen sich vom Inhalt der Gespräche zwis­chen den Angeklagten und auch mit Drit­ten ent­las­ten­des Mate­r­i­al. Die Kam­mer hat noch nicht über den Antrag entsch­ieden. “Allein das Abhören der Bän­der würde mehrere Monate dauern”, meinte Jüt­tner. In dem Ver­fahren müssen sich sieben Angeklagte unter anderem wegen ille­galen Glücksspiels und Dro­gen­han­dels ver­ant­worten.

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