18. Oktober 2006 · Quelle: Soligruppe Potsdam

13. Prozesstag im Potsdamer Antifa-Verfahren

Am heuti­gen, recht kurzen Ver­hand­lungstag, wurde zunächst die Zeu­g­in Anja Siegert
gehört. Diese ist Polizistin und sollte Angaben zu der Bek­lei­dung ein­er der
Beschuldigten machen. Mehr als die Tat­sache, dass die Beschuldigte dunkel gekleidet
war und in die Gefan­genen­sam­mel­stelle ver­bracht wurde, kon­nte sie nicht erinnern. 

Hier­nach ver­las ein­er der Anwälte Julias eine Erk­lärung in der er die Aus­sagen des
Zeu­gen Hagen T. sowie Cindy Prause in Verbindung brachte. Erster­er gab an mit einem
Bekan­nten zusam­men mit Julia gesprochen zu haben auf Höhe der Mit­tel­straße. Da Cindy
Prause aus­sagte, dass sie sich vom Angriff auf Ben­jamin Oestre­ich ent­fer­nt habe und
kurz drauf Julia mit zwei Män­nern habe sprechen sehen, ergebe sich laut Anwalt
daraus, dass Prause das Gespräch zwis­chen Julia, Hagen T. und dessen Bekannten
gese­hen habe. Julia also zur Tatzeit nicht am Tatort und ergo auch nicht an der Tat
beteiligt gewe­sen sein könne.

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