24. Oktober 2006 · Quelle: Soligruppe Potsdam

14. Prozesstag im Potsdamer Antifa-Verfahren

Heute sagte zunächst der Polizist Mark Kür­bis aus, dieser gab an sich mit einem
Kol­le­gen zum Tatort begeben zu haben, da dort eine größere Gruppe von Ver­mummten
eine Kör­per­ver­let­zung began­gen hätte. Vor Ort wäre die Sit­u­a­tion dann sehr chao­tisch
gewe­sen. Ein Zeuge sei auf ihn zugekom­men und habe davon berichtet, dass ein Mann
mit einem orangen Oberteil eine Frau geschla­gen hätte. Da der am Tatort anwe­sende
Jansa ein eben­solch­es trug, hät­ten Kür­bis und sein Kol­lege dessen Per­son­alien
fest­gestellt. Hier­nach haben die bei­den laut Kür­bis‘ Aus­sage eine dunkel gek­lei­dete
männliche Per­son in Gewahrsam ver­bracht, weil diese laut anwe­senden Zeu­gen an der
Kör­per­ver­let­zung an Ben­jamin Oestre­ich beteiligt war.

Danach sagte Thomas Kraft aus, dieser ist eben­falls Polizist. Er gab an Julia ins
Polizeige­wahrsam gebracht zu haben, diese wäre dunkel gek­lei­det gewe­sen und bei der
Durch­suchung der Klei­dung, habe sie einen Teleskop­schlag­stock in der Hosen­tasche
gehabt. Vielmehr als dies, kon­nte der Zeuge nicht aus­sagen, da auch die ständi­gen
Ver­weise der Rich­terin , dass ein Polizeibeamter verpflichtet sei, sich auf eine
Vernehmung vor Gericht vorzu­bere­it­en, seinem Gedächt­nis nicht auf die Sprünge
halfen.

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