16. August 2004 · Quelle: Autonome Antifa Frankfurt/Oder

350 bei Antifademo

Die am ver­gan­genen Fre­itag in Frank­furt (Oder) stattge­fun­dene antifaschistische
Demon­stra­tion unter dem Mot­to: „DEM GRAUEN EIN ENDE SETZENWÄHREND
ANSTÄNDIGE NUR AUFSTEHEN GREIFEN WIR AN“ erfreute sich großer
Res­o­nanz. Über 350 Leute schlossen sich der durch die Autonomen Antifa Frankfurt
(Oder) (aaf­fo), Kri­tik & Prax­is Berlin (KP-Berlin) und der Antifa Friedrichshain (AFH)
organ­isierten Demo an.

Die aufrufend­en Grup­pen sind über­aus zufrieden. „ Ger­ade die rege Beteili­gung vor
allem junger Frank­fur­terIn­nen zeigt uns, dass die Notwendigkeit selb­st gegen Nazis
aktiv zu wer­den, erkan­nt wurde“, so die Sprecherin der aaf­fo Sabine Schmäske.
Unver­ständlich bleibt das mas­sive Polizeiaufge­bot von 200 einge­set­zten Beamten,
welch­es zum Schutz der Demon­stra­tion nicht benötigt wurde. 

Zu kri­tisieren ist auch das Ver­hal­ten der lokale PDS und ISKRA sowie des
Ober­bürg­er­meis­ters der Stadt, Mar­tin Patzelt (CDU) die sich im Vor­feld distanzierten
und die Demon­stra­tionsteil­nehmerIn­nen mit dem Vor­wurf der Gewalttätigkeit
diskreditierten.

Der Ver­lauf zeigt im Nach­hinein die Lächer­lichkeit der Vor­würfe auf, mit denen zum
Teil erfol­gre­ich ver­sucht wurde Angst zu schüren, und von der Teil­nahme an der
Demon­stra­tion abzuhalten.

Mit der Aktion kon­nte auf die anhal­tend unzu­mut­baren Zustände in Frank­furt (Oder)
aufmerk­sam gemacht wer­den. Vor der Forderung der 350 Teil­nehmerIn­nen nach
kon­se­quentem Han­deln gegenüber Neon­azis und ihrer Ide­olo­gie sollte die Stadt sich
nicht weit­er ver­steck­en (kön­nen?).
Für uns ste­ht weit­er­hin fest: Antifa heißt Angriff! Keine Räume für Faschisten,
Ras­sis­ten und Sexisten!

Autonome Antifa Frank­furt (Oder) (aaf­fo)

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