9. September 2004 · Quelle: Anna Blume

350 gegen Rechts

Etwa 350 Men­schen demon­stri­erten am ver­gan­genen Fre­itag in Hen­nigs­dorf nördlich von Berlin gegen Neon­azis und Ras­sis­mus. Aufgerufen hierzu hat­ten die
Anti­ras­sis­mus­lob­by, der Hen­nigs­dor­fer Ratschlag sowie einige andere Organ­i­sa­tio­nen.
Neben der Asylpoli­tik wur­den die lokale Naziszene um dem Laden “On the streets”
sowie recht­sradikale Über­griffe der jüng­sten Ver­gan­gen­heit the­ma­tisiert. Die
Ver­anstal­ter werteten die Demon­stra­tion als Erfolg. Beson­ders erfreulich sei die
rege Beteili­gung von Jugendlichen, berichtet Ste­fan Tschir­switz, ein­er der
Organ­isatoren. Er bedau­re jedoch dass sich kaum Ältere beiligten. Auch den
Bürg­er­meis­ter, der let­ztes Jahr noch mit­demon­stri­erte, habe er beson­ders in Hin­blick
auf die Über­griffe der let­zten Wochen ver­misst. Die Demon­stra­tion ver­lief ohne
Zwis­chen­fälle. Im Anschluss fand ein anti­ras­sis­tis­ches Rock­konz­ert im örtlichen
Jugend­klub “Con­ny Island” mit den Bands “The Hash”, “Ulti­ma Fron­tiero” und “Scheuch”
statt.

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