30. März 2003 · Quelle: DemoorganisatorInnen

500 gegen den Krieg

Heute Mit­tag haben in der Uck­er­märkischen Kle­in­stadt Anger­münde über 500
Schü­lerin­nen und Schüler gegen den Krieg im Irak demon­stri­ert.

Unter dem Mot­to “Für eine Welt ohne Krieg, Aus­beu­tung und Ras­sis­mus” zogen sie
während der Unter­richt­szeit durch die Stadt zum Mark­t­platz. In den meis­ten Schulen
bestand die Möglichkeit, sich für die Demon­stra­tion freis­tellen zu lassen und davon
wurde reich­lich Gebrauch gemacht! Viele Schüler hat­ten eigene Trans­par­ente und
Plakate mit­ge­bracht, sich geschminkt oder Anti- Kriegsparolen auf die Klei­dung
geschrieben.

Auf dem Mark­t­platz macht­en die Red­ner auf die Zusam­men­hänge zwis­chen
wirtschaftlichen und poli­tis­chen Inter­essen auf der einen Seite und den Motiv­en der
Kriegstreiber auf der anderen Seite deut­lich. Auch die Rolle der deutschen Regierung
wurde eher kri­tisch hin­ter­fragt. Auch aus Anger­münde kommt die entsch­iedene
Forderung an die Regierung, den kriegs­beteiligten Mächt­en endlich jegliche
Unter­stützung zu ver­weigern, auch Über­flu­grechte und die Nutzung der
Mil­itärstützpunk­te!

Erfreulich aus Sicht der Organ­isatoren war das Fern­bleiben von Nazis. Im Gegen­satz
zu anderen Demon­stra­tio­nen in Bran­den­burg­er Städten ließen sich diese durch die
klare inhaltliche Posi­tion­ierung schon im Vor­feld der Aktion abschreck­en.

Als Organ­i­sa­tion­s­gruppe wer­den wir auch in den näch­sten Wochen aktiv bleiben.
Während der Anti- Kriegs­demon­stra­tion haben viele junge Leute ihr Inter­esse
bekun­det, weit­erzu­machen, bis der Krieg been­det ist.

Uns ist klar, wenn wir wirk­lich etwas erre­ichen wollen, dann muss der Krieg und alle
sein­er Unter­stützer block­iert wer­den. Deshalb unter­stützen wir die am Woch­enende zum
Beispiel in Pots­dam und Frank­furt geplanten Block­aden von Mil­itärein­rich­tun­gen!

Organ­i­sa­tion­skomi­tee der Friedens­demon­stra­tion Anger­münde

Kon­takt: friedensdemo-ang@gmx.de

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